Herbert Grönemeyer plädiert für einen offenen Umgang mit Therapien.

Grönemeyer: Therapie hat mir geholfen

Magdeburg - Herbert Grönemeyer (54) hat für einen offeneren Umgang mit psychischen Problemen und Therapien plädiert. Ihm habe eine Therapie sehr geholfen, sagte er.

Ihm selbst habe nach dem Tod seiner Frau Anna Ende der 90er Jahre eine zweijährige Therapie geholfen, um mit der Trauer umzugehen, sagte Grönemeyer am Samstag bei einer Ausstellungseröffnung in Magdeburg. “Wenn man in eine solche konfuse Situation gerät, ist da einfach jemand, der einem einfach hilft, seinen Kopf aufzuräumen.“

Grönemeyer eröffnete als Schirmherr eine Ausstellung mit dem Titel “Dämonen und Neuronen“. Sie informiert in unterhaltsamer Form über Krankheitsbilder von der Depression bis zur Schizophrenie und will Vorurteile abbauen helfen. “Jeder versucht latent zu zeigen, ich habe alles im Griff, ich bin perfekt“, meinte der Musiker. “Und wir Deutschen neigen noch mehr dazu, dass wir alles quadratisch geregelt haben müssen.“

dpa

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