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Glück gehabt: der internationale Haftbefehl gegen Justin Bieber wurde vorerst aufgehoben. 

In Argentinien

Haftbefehl gegen Justin Bieber aufgehoben

Buenos Aires - Popstar Justin Bieber ist nicht mehr vor der argentinischen Justiz flüchtig. Ein Berufungsgericht in Buenos Aires hob den internationalen Haftbefehl gegen den Sänger auf.

Ein Verfahren wegen Körperverletzung und Diebstahl laufe jedoch weiter, erklärte am Mittwoch die für den Fall zuständige Gerichtssekretärin der Deutschen Presse-Agentur. Demnächst müsse ein neuer Termin zur Vorladung Biebers festgelegt werden. Seine Aussage könne aber auch über eine Telefonkonferenz laufen.

Ein Leibwächter und ein früherer Assistent von Bieber werden verdächtigt, im November 2013 nach einem Konzert beim Verlassen eines Nachtclubs einen Fotografen geschlagen zu haben, als dieser versuchte, den Popstar zu fotografieren.

Dabei sollen auch Teile der Kamera des Fotografen gestohlen worden sein. Unklar ist, ob Bieber zu der Attacke per Zuruf aufgefordert hat. Da Justin Bieber und seine damaligen Begleiter jetzt vor Gericht von Rechtsanwälten vertreten seien, sei eine internationale Fahndung nicht mehr notwendig, befand das Berufungsgericht.

Argentinien-Tour von Skandalen begleitet

Der Popstar kann jetzt wieder nach Argentinien und in andere Länder reisen, ohne befürchten zu müssen, festgenommen zu werden. Bieber soll nun Kontakt zu den argentinischen Behörden aufnehmen, um einen Termin für eine Aussage in dem Fall zu machen. Die bisher einzige Tournee Biebers in Argentinien im Jahr 2013 war von Skandalen begleitet: Er wurde aus einem Hotel geworfen und brach eines seiner Konzerte wegen Magenschmerzen nach 45 Minuten ab - sehr zum Ärger seiner Fans.

Der 21-Jährige hatte schon mehrfach Ärger mit der Justiz. So hatte er sich in den USA schuldig bekannt, an einem illegalen Autorennen in den Straßen von Miami teilgenommen zu haben.

dpa

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