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Pop-Diva Madonna hat am Sonntag ihren 51. Geburtstag gefeiert.

"Happy Birthday" Madonna - Pop-Diva wird 51

Warschau - Ständchen für Madonna, die am Sonntag 51 Jahre alt geworden ist: Bei ihrem ersten Konzert in Polen ist die Pop-Diva am späten Samstagabend von rund 80 000 Fans gefeiert worden.

Bei der Open-Air-Veranstaltung in Warschau würdigte das Publikum den Star mit “Happy Birthday“ und dem polnischen Geburtstagslied “Hundert Jahre soll sie leben“. Als Madonna daraufhin “You Must Love Me“ sang, hielten Tausende von Menschen Papierherzen mit Liebesbotschaften für sie hoch.

“Adoptiere mich“, appellierte ein Fan an den Star. “Du hast mein Leben geändert“, stand auf einem anderen Transparent. Das sei das schönste Geburtstagsgeschenk, das sie jemals bekommen habe, bedankte sich die Sängerin. “Ihr habt mein Leben geändert“, sagte sie.

Während der knapp zweistündigen Show präsentierte Madonna viele ihrer größten Hits, darunter “Vogue“ und “Like A Prayer“. Zum Beginn des Konzerts war die Sängerin auf einem silber-schwarzen Thron auf die Bühne gebracht worden. Sie trug ein schwarzes Korsett und schwarze Stiefel. Zur Erinnerung an den im Juni gestorbenen Michael Jackson sang sie auch einige von dessen bekanntesten Liedern.

Die Sängerin stellte auf der Bühne ihre Kondition unter Beweis, indem sie unter anderem Seil sprang. “Madonna hat Warschau erobert“, kommentierte der Fernsehsender TVN24 auf seiner Internetseite.

Doch es gab auch kritische Stimmen. Die Beschallung sei katastrophal gewesen, sagte eine Besucherin. Zudem habe der Star meistens Playback gesungen. Im Vergleich zum U2-Konzert vor anderthalb Wochen in Chorzow sei das “nichts“ gewesen, beklagte sich die Frau. Außerdem sei Madonnas Auftritt ohne Zugabe beendet worden. Niemand habe protestiert, als plötzlich auf dem Großbildschirm das Wort “Over“ erschien.

Der große Protest, den streng katholische Gegner der Pop-Diva angekündigt hatten, blieb unterdessen aus. Lediglich mehrere ältere Menschen von der Bewegung “Souveränität der Polnischen Nation“ demonstrierten in Warschau. Der Organisator der Protest-Aktion, der national-katholische Lokalpolitiker Marian Brudzinski, bezeichnete das Konzert als “neoheidnische“ Veranstaltung. Die Konzertgegner kritisierten vor allem, dass als Termin ausgerechnet der kirchliche Feiertag Mariä Himmelfahrt ausgewählt worden war. Zudem wird in Polen am 15. August des Militärsiegs über die sowjetische Armee 1920 gedacht. Gegen das Konzert an diesem Tag hatte sich auch Polens ehemaliger Präsident Lech Walesa ausgesprochen.

dpa

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