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Harald Glööckler überlebte eine Bissattacke eines Schäferhundes.

Bodyguard rettet Modeschö(ö)pfer

Fiese Hunde-Attacke auf Harald Glööckler

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Berlin - Harald Glööckler (49) ist in Berlin von einem Hund gebissen worden. In der Schilderung des exzentrischen Modeschöpfers bekommt der Vorfall allerdings die Ausmaße einer griechischen Tragödie.

Er sei von einem „riesigen Schäferhund“ attackiert worden, gab der traumatisierte Textil-Kreative am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Er stellte ein Foto auf seine Homepage, das ihn mit schicker Sonnenbrille und jugendlich-keck um 45 Grad nach links gedrehtem Baseball-Käppi zeigt. Anklagend hält Glööckler den bandagierten Arm in die Kamera, an dessen Ende eine Hand mit knallpink lackierten Fingernägeln zu bewundern ist. In der anderen hält er das zweite Opfer des bösen Angriffs: seinen kleinen Hund Billy King. Mit dem sei er am Donnerstagabend am Lustgarten spazieren gewesen.

„Wie aus dem Nichts“ sei der große Hund auf sie zugerast. Schützend nahm der Mann mit dem Hang zum Pompö(ö)sen den Winzlings-Vierbeiner, der zur Rasse der Papillons gehört, auf den Arm. "Da passierte es!", schreibt der couragierte Couturier dramatisch. Der Hund biss ihn in die Hand. "Unfassbar! Ich komme gerade aus dem Urlaub und jetzt so etwas!“, ereifert sich der von der Attacke immer noch Schockierte. Der herbeieilende Hundehalter habe gerufen: "Der beißt Sie nicht. Der beißt nur so kleine Kläffer, das ist seine Zielgruppe." Glööcklers fassungsloser Kommentar: "Das ist doch unglaublich! Unerhört!“

Doch zum Glück eilte dem 49-Jährigen todesmutig jemand zu Hilfe: Sein Bodyguard habe sich sofort dazwischen geworfen, schreibt Glööckler. Polizei und Krankenwagen seien auf der Stelle vor Ort gewesen. In der Berliner Charité wurde das verletzte Körperteil des tapferen Schneiderlein versorgt, er habe eine Tetanus-Spritze bekommen, berichtet das nach wie vor entsetzte Hunde-Opfer.

Glööckler ist kein Einzelfall

In Berlin wurden vergangenes Jahr 620 Menschen von Hunden angegriffen, darunter 70 von einem Schäferhund. Dem Hund gibt der desolate Designer keine Schuld, sondern dem Halter, der das angriffslustige Tier frei laufen habe lassen. "Wie kann man so unachtsam sein, so unverantwortlich. Wie kann das denn sein?", echauffiert sich Glööckler. "So etwas darf einfach nicht passieren!“, tobt er.

Doch seine zahlreichen Fans können aufatmen: "Mir geht es jetzt wieder den Umständen entsprechend gut", gibt der 49-Jährige Entwarnung. Selbstlos denkt er mit Grausen daran, was passiert wäre, "wenn der Schäferhund ein hilfloses Kind angefallen hätte." So in Rage ist er noch, dass er "hilfsloses Kind" schreibt...

Na, Hauptsache, alles ist noch mal gutgegangen.

hn/dpa

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