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Neil Patrick Harris ("How I Met Your Mother") spielt auch auf der Musical-Bühne ausgezeichnet.

US-Serien-Stars glänzen am Theater

Tony für Harris als ostdeutsche Transsexuelle

New York - Bei der 68. Verleihung der Tony-Awards in der New Yorker Radio City Music Hall sind zwei US-Serien-Stars für ihre Leistung auf Broadway-Bühnen ausgezeichnet worden.

Das düster-komische Musical „A Gentleman's Guide to Love & Murder“ zählt zu den großen Gewinnern der diesjährigen Tony Awards. Bei der Verleihung der Theater- und Musicalpreise in der Nacht zum Montag in New York holte die Broadway-Aufführung vier Trophäen, darunter den begehrten Preis für das beste Musical. „A Gentleman's Guide to Love & Murder“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der für eine Erbschaft die ganze Verwandtschaft aus dem Weg räumt.

Bryan Cranston ("Breaking Bad") stellt im Theater den US-Präsidenten Lyndon B. Johnson dar.

Ebenfalls vier Preise holte die neue Version des 1998 uraufgeführten Musicals „Hedwig and the Angry Inch“. Darsteller Neil Patrick Harris, der darin einen ostdeutschen Transsexuellen spielt, bei dessen Geschlechtsumwandlung etwas schief ging, wurde zum besten Musical-Schauspieler gekürt. „Breaking Bad“-Star Bryan Cranston, der in seinem Broadway-Debüt „All The Way“ US-Präsident Lyndon Johnson spielt, wurde als bester Darsteller geehrt. „All The Way“ gewann auch den Preis als bestes Theaterstück.

Denzel Washington geht leer aus

55 Jahre nach seiner Uraufführung wurde das Broadway-Revival des Rassendramas „A Raisin in the Sun“ mit drei Trophäen bedacht, für die beste Wiederaufführung, für die Regie von Kenny Leon und für die britische Darstellerin Sophie Okonedo. Ihr Co-Star, Oscar-Preisträger Denzel Washington, war nicht nominiert.

Die 68. Tony-Awards-Verleihung in der New Yorker Radio City Music Hall wurde von dem australischen Schauspieler Hugh Jackman moderiert. Der „X-Men“-Darsteller stand von 2003 bis 2005 bereits drei Mal als Gastgeber auf der Bühne. Es gab Auftritte von Stars wie Idina Menzel und Sting. Promis wie Clint Eastwood, Bradley Cooper, Kenneth Branagh und Maggie Gyllenhaal überreichten Trophäen.

dpa

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