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Vorbei ist es mit ihm und der Deutschen Bahn: Nie wieder will Harry G einen Fuß in einen Zug setzen.

„Ausmaß der Enttäuschung war enorm“

Harry G schreibt Abschiedsbrief an die Deutsche Bahn

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München - „Ich hoffe, du wirst glücklich mit einem Anderen.“ Das sind die letzten Worte von Harry G an die Deutsche Bahn. Damit verabschiedet er sich. Für immer. Schließlich hat er gute Gründe.

Harry G hat einen Abschiedsbrief geschrieben. Einen Abschiedsbrief an die Deutsche Bahn.

Via Facebook ließ er alle Welt wissen, wie es zu der Trennung kam.

„Erst vor kurzem habe ich den Entschluss gefasst, wieder öfter mit dir Zeit zu verbringen, mich wieder auf dich einzulassen und das Ausmaß der Enttäuschung war enorm“, schreibt der Kabarettist. „Ganze vier Mal in 2 Jahren haben wir es wieder miteinander gewagt und was soll ich sagen, dreimal warst du über 45 Minuten zu spät und einmal bist du erst gar nicht gekommen.“

Nie wieder Deutsche Bahn

Harry G hat jetzt einen Entschluss gefasst: Er wird sich nie wieder in seinem Leben in einen Zug der Deutschen Bahn setzen. Schließlich hätte er bereits fast einmal seine eigene Show verpasst, wäre er nicht auf ein Taxi umgestiegen, wie er in einem Kommentar erzählt.

Mit seinem Brief entfacht der Komiker nun eine Diskussion auf seiner Facebook-Seite. Mehr als 100 Kommentare gibt es bereits.

Diskussion auf Facebook

Einige sind auf Harry Gs Seite, so wie Userin Hannah Weinmann. Sie schreibt: „So recht hat er! Ich hasse es, wenn man im Zug sitzt und bangen muss, ob man denn den Anschluss erwischt oder die Nacht am Bahnhof verbringen muss.“

Doch überraschenderweise nehmen viele die Deutsche Bahn in Schutz. „Komischerweise hab ich nur ein einziges Mal eine Verspätung gehabt und ich bin die letzten 7 Jahre sehr häufig kurze und lange Strecken gefahren“, erzählt Mia Unbehaun. Und TomSteffi Dörffel erklärt: „Nirgendwo wird so ein Maßstab angewendet wie bei der DB. Wenn zum Beispiel ein Flieger wegen Schnee und Eis ausfällt, sagt jeder: ‚Ja, kann man nix machen. Sicherheit geht vor.‘ Kommt der ICE von Hamburg nach München 20 Minuten zu spät wegen Schnee und Eis, heißt es: typisch Deutsche Bahn....“

Am Ende bleiben Harry G jedenfalls nur noch die Worte: „Ich hoffe, du wirst glücklich mit einem Anderen.“ Aber wer weiß, vielleicht finden die beiden ja doch wieder zusammen. Eine Reaktion der Bahn gab es bisher nicht.

Mit der App der Deutschen Bahn kann man Verspätungen wenigstens direkt sehen und die Züge live mitverfolgen. Hier lesen Sie alles über das neue Update der App. 

Andrea Lindner

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