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Nach Harrys Anschuldigungen: Prinz William äußert sich - Wird Dianas schlimmster Albtraum nun wahr?

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Von: Elisabeth Urban, Julia Hanigk

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Nach dem Statement von Queen Elizabeth II. gab es jetzt die erste Reaktion von Prinz William. Zwischen den früher so engen Brüdern scheint nun ein tiefer Graben zu liegen.

Update vom 12. März, 14.00 Uhr: Nach den schweren Vorwürfen aus dem Interview von Harry und Meghan nahm Prinz William nun überraschend Stellung während des Besuchs einer Schule in London. „Wir sind ganz sicher keine rassistische Familie“, sagte er - und fügte hinzu: Er habe noch nicht mit seinem Bruder gesprochen, aber er werde es tun. Eine kurze und entschiedene Antwort, die im Vorbeigehen fällt und so gesprochen fast wie eine Drohung klingt.

Ist das der endgültige Bruch zwischen den Brüdern, die einst gar als beste Freunde in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden? Der Brüder, die Prinzessin Diana so sehr geliebt hat? „Lady Di würde weinen“, sagen Viele. Die Queen hat indes die Tür für eine Versöhnung geöffnet und ein privates Gespräch angekündigt. Währenddessen versucht es Williams Frau, Herzogin Catherine, mit einer unterschwelligen Geste der Versöhnung. So sendet ihr gewählter Outfit-Ton eine versöhnliche Botschaft aus.

Nach Enthüllungs-Interview: So äußern sich das Weiße Haus und die britische Regierung

Aber nicht nur in der Familie, sondern auch in der Politik schlägt das Interview Wellen. Sogar das Weiße Haus sah sich scheinbar genötigt, eine Stellungnahme abzugeben. Pressesprecherin Jen Psaki erklärte: „Meghan Markle ist eine Privatperson und das gilt auch für Harry. Für jeden, der öffentlich über seine Probleme mit der mentalen Gesundheit spricht und seine persönliche Geschichte teilt, bedeutet es viel Mut. Das ist definitiv etwas, an das der Präsident glaubt.“ Und weiter: „Wir haben eine starke und beständige Beziehung zur britischen Bevölkerung und eine besondere Partnerschaft mit der Regierung des Vereinigten Königreichs - und das wird weitergehen.“ Auch der englische Premierminister Boris Johnson unterstrich noch einmal seine Nähe zur Queen. Themen rund um die royale Familie möchte er aber auch in Zukunft nicht weiter kommentieren, ließ er in einer Ansprache verlauten.

Prinz William: Er äußert sich zu den Anschuldigungen aus Harrys und Meghans Interview

Erstmeldung vom 12. März:
Stratford - Nach den schweren Vorwürfen von Prinz Harry und seiner Frau Meghan äußerte sich jetzt sein Bruder Prinz William erstmals zum umstrittenen Interview. Beim Besuch einer Schule in London, gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Kathe, reagierte er auf zwei Fragen der Reporter:innen zum Gespräch bei Oprah Winfrey. Laut der Nachrichten-Agentur dpa habe William nach eigener Aussage seit dem Interview, in dem Harry und Meghan dem Königshaus unter anderem Rassismus vorwarfen, noch nicht mit seinem Bruder gesprochen. „Aber ich werde das tun“ zitiert die dpa den Prinzen bei seinem Schul-Besuch.

Im CBS-Interview mit der Talkshow-Größe Oprah Winfrey hatte sein Bruder Harry deutlich gemacht, dass er sich eine Versöhnung mit William wünschen würde, auch Meghan äußerte sich dort positiv zu ihrer Schwägerin: Herzogin Kate sei ein „guter Mensch“.

Auch zu den Rassismus-Vorwürfen, die einer der drastischsten Aspekte des Interviews waren, äußerte sich Prinz William nun kurz.

Prinz William: „Wir sind ganz sicher keine rassistische Familie“

Wie das Online-Portal des britischen Senders BBC berichtet, wurde ihm von einem Reporter eine sehr direkte Frage gestellt: „Ist die königliche Familie eine rassistische Familie, Sir?“. Prinz William habe darauf, so bbc.com, sehr bestimmt geantwortet: „Wir sind ganz sicher keine rassistische Familie.“ Aus dem Statement, das die Queen nach dem Interview von Harry und Meghan vor einigen Tagen abgab, wurde deutlich, dass sich das Königshaus intern allerdings sehr wohl mit den Vorwürfen auseinandersetzen wird.

Der Schulbesuch von Prinz William fällt mit der Einführung von „Mentally Healthy Schools“-Ressourcen für weiterführende Schulen zusammen, die für die Thematisierung von psychischer Gesundheit im Lehrplan eingesetzt werden sollen. Herzogin Meghan wiederum hatte der königlichen Familie im CBS-Interview vorgeworfen, ihr aus Prestige-Gründen eine psychologische Behandlung verwehrt zu haben, als sie mit massiven Suizidgedanken kämpfte. (eu)

Einer von Meghans größten Kritikern verließ im Zusammenhang mit dem Interview seinen Posten in einer TV-Show endgültig. Der Vater von Harry, Prinz Charles, verblüffte hingegen mit seiner Reaktion auf das Interview.

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