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Alles nur „eine Show-Nummer“? Adelsexperte fällt wegen einer Geste hartes Urteil über Meghan und Harry

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Von: Michelle Brey

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Händchen halten im Trauerzug hinter dem Sarg der Queen? Meghan und Harry erregten dadurch Aufmerksamkeit. Ein Adelsexperte unterstellt Meghan ein Schauspiel.

London/München - Ganz Großbritannien trauert um Queen Elizabeth II., die im Alter von 96 Jahren starb. Am Montag (19. September) trat die Königin ihre letzte Reise an. Bei ihrer Beerdigung war Charles so emotional wie nie – auch Meghan kämpfte mit den Tränen. Doch ist die Trauer und Anteilnahme der Frau von Harry in der Öffentlichkeit nur vorgespielt? Dieser Meinung ist zumindest Adelsexperte Jürgen Worlitz, der im Interview mit t-online.de auf eine bestimmte Situation vor der Beerdigung anspielt – und harte Worte wählt.

Meghan und Harry nach Tod von Queen Elizabeth II in Trauer – „Eindeutig, dass da eine Show-Nummer läuft“

Meghan und Harry sind dafür bekannt, hin und wieder aus den royalen Reihen zu tanzen. In London präsentierten sich die beiden als Einheit – so auch beim Trauerzug für Queen Elizabeth II. am 14. September. Beim Verlassen der Westminster Hall hielten Meghan und Harry Händchen. Der Rest der königlichen Familie verzichtete darauf, wie auf Videos und Fotos zu erkennen ist. Auch bei der Beerdigung der Queen war die Geste des Paares zu sehen.

„Ein Ehepaar, das schon eine Weile verheiratet ist und so dort in dem Moment in der Öffentlichkeit auftritt, das muss nicht so Händchen halten und so offen damit zeigen wollen: Zwischen uns passt kein Blatt Papier, wir sind eine Einheit, wir klammern uns aneinander“, sagte Adelsexperte Worlitz. Bei Meghan und Harry sei „es ganz eindeutig, dass da eine Show-Nummer läuft“, erklärte er. Dabei spielte der Experte auf Meghans Vergangenheit als Schauspielerin an, in der sie unter anderem in der erfolgreichen Serie „Suits“ spielte.

„Eine Schauspielerin spielt immer etwas vor. Die ist nie normal oder völlig neutral. Das ist immer eine Rolle, die sie einnimmt. Und das sehe ich bei Meghan eben auch“, fuhr er im Interview mit dem Onlinedienst fort. Zudem weine eine Schauspielerin auf Knopfdruck. Meghan hätte eben begriffen, „dass Harry ihr Goldkehlchen ist“ und, „dass dort das Geld sitzt“.

Adelsexperte mit harten Worte über Meghan: „In irgendeiner Form betroffen“

Meghan und Harry hielten beim Trauerzug hinter dem Sarg der Queen entgegen der Vorschriften Händchen.
Meghan und Harry hielten beim Trauerzug hinter dem Sarg der Queen entgegen der Vorschriften Händchen. © Nariman El-Mofty/dpa

Doch selbstverständlich, so räumte Worlitz ein, stehe Meghan in diesem Moment auch unter Druck. Die 41-Jährige wisse ganz genau, dass Millionen Augen auch auf sie gerichtet seien, deshalb wolle sie „auf jeden Fall alles richtig machen“. „Und sie ist natürlich auch in irgendeiner Form betroffen“, sagte er gegenüber t-online.de. Trauer stecke schließlich an. König Charles III. werde „solche Sachen einfach übersehen“, schätzte der Experte ein. Das produziere nur weiteren „Diskussionsanlass“ und schließlich sei es „eigentlich auch harmlos“, sagte Worlitz.

Experte für Körpersprache schätzt Situation anders ein – „Sind zweifellos da, um seine Familie zu unterstützen“

Dass Meghan und Harry oft in der Öffentlichkeit Hände halten, sieht Jess Ponce III, Experte für Körpersprache, nicht als Schauspiel oder gar Show an. „Harry und Meghan sind zweifellos da, um seine Familie zu unterstützen“, sagte er gegenüber thelist.com. Dass Meghan dabei unter dem Mikroskop der Öffentlichkeit stehe, alle Augen auf sie gerichtet seien, sei „gelinde gesagt stressig“. Das Paar würde sich an den Händen halten, um sich gegenseitig zu unterstützen, so Ponce.

Schließlich, so Royal-Experte Michael Begasse gegenüber RTL, seien solche Auftritte – wie nun etwa bei der Beerdigung – für Meghan „immer noch ein Spießrutenlauf“. Sie wisse, dass sie „mehr Fehler als richtig machen“ könne. Die gegenseitige Unterstützung scheint da mehr als notwendig zu sein.

Nicht zuletzt schien das Verhältnis zwischen der royalen Familie und dem Paar seit ihrem Rückzug aus Großbritannien in die USA und insbesondere nach dem Interview bei Oprah Winfrey alles andere als gut. (mbr)

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