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Harry und Meghan: Doch noch adelig? Geburtsurkunde von Tochter Lilibet wirft Fragen auf

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Von: Christina Denk

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Lilibet Diana, die Tochter von Harry und Meghan kam am 4. Juni auf die Welt. Nun ist ihre Geburtsurkunde öffentlich geworden. Bricht Harry darin eine Abmachung mit der Queen?

Los Angeles - Am 4. Juni wurde das zweite Kind von Harry und Meghan geboren. Das kleine Mädchen, das auf den Namen Lilibet „Lili“ Diana Mountbatten-Windsor hört, hat selbst keinen Adelstitel. Das zeigt auch ihre Geburtsurkunde. Ein anderes Detail in der Urkunde ist dagegen höchst interessant. Harry bricht hier wohl einmal mehr eine Abmachung mit der Queen.

Harry und Meghan: Harry verwendet abgelegten Adelstitel in Geburtsurkunde von Tochter Lilibet

Kurz nach dem Austritt von Meghan und Harry aus dem Königshaus war klar: Wenn sie ihre royalen Pflichten niederlegen, werden auch bedeutende Titel wegfallen. So gaben die Queen und der Buckingham Palast im Januar 2020 bekannt, dass die beiden Aussteiger sich ab sofort nicht mehr als „Königliche Hoheit“ bezeichnen dürfen.

In der Geburtsurkunde der kleinen Lilibet Diana taucht der Name nun jedoch wieder auf. „The Duke of Sussex“ und „His Royal Highness“ (deutsch: Duke von Sussex, Königliche Hoheit) hat Harry dort als seinen Vor- und Nachnamen vermerkt. Die Geburtsurkunde liegt der amerikanischen Zeitung TMZ vor. Die frisch gebackene Zweifach-Mutter Meghan verzichtet in dem Dokument dagegen gänzlich auf ihre Titel. Sie trägt ihre bürgerlichen Namen: Rachel Meghan Markle.

Harry und Meghan bei einer Ankündigung in London. Haben sie mit der Geburtsurkunde ihrer Tochter eine royale Abmachung gebrochen? (Archivbild)
Haben Harry und Meghan mit der Geburtsurkunde ihrer Tochter eine royale Abmachung gebrochen? (Archivbild) © Yui Mok/dpa

In der Geburtsurkunde von Archie sieht es anders aus. Dort steht für Meghan noch: „Ihre Königliche Hoheit, die Herzogin von Sussex“, wie es verschiedene Medien berichteten. Zum Zeitpunkt der Geburt von Archie waren Meghan und Harry jedoch noch Teil der königlichen Familie. Mittlerweile dürfen die Beiden nur noch wenige ihrer Titel verwenden.

Harry und Meghan: „Königliche Hoheit“ taucht in Geburtsurkunde auf - doch kein Bruch der Abmachung?

Offiziell darf Harry den Titel nicht mehr verwenden. Worüber sich jedoch streiten lässt: Die Spalte, in die Harry den Titel „Königliche Hoheit“ vermerkt hat, ist als „Nach-/Geburtsname“ bezeichnet. Harry und William tragen den Titel „Königliche Hoheit“ als Kinder des Prince of Wales bereits seit ihrer Geburt. Wäre es damit rechtens oder ist es doch eine gebrochene, royale Abmachung? Abschließend lässt sich das vermutlich nicht beurteilen.

In den letzten Monaten häufen sich jedoch Vorfälle wie diese. Immer wieder verärgerten Harry und Meghan die Queen. Das umstrittene Oprah-Interview sorgte mächtig für Wirbel im Königshaus. Und auch über den Namen ihrer jüngsten Ur-Enkelin „Lilibet“ scheint die Queen alles andere als glücklich zu sein. Lilibet und ihr großer Bruder Archie haben auf Wunsch ihrer Eltern übrigens keinen Prinzentitel. Während Harry seine eigenen Titel wohl noch allzu gerne verwendet. (chd)

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