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Hayden Panettiere hat fast 20 Kilo zugenommen, verrät sie im Interview.

Klitschko-Verlobte im Interview

Hayden Panettiere über Schwangerschafts-Amnesie

Los Angeles - Im Dezember erwarten Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko ihr erstes Baby. Im Interview spricht die Schauspielerin über ihre Schwangerschafts-Amnesie, Hochzeitspläne und Essensgelüste.

Hayden Panettiere streicht sich lächelnd über wie sich herausstellt, ist der hormonell bedingte Gedächtnisverlust gar nicht so schlimm.

Da wir schon beim Hormonhaushalt einer werdenden Mutter sind. Der soll ja seltsame Auswirkungen haben. Wie geht der werdende Vater damit um?

Panettiere: Was glauben Sie, warum er nicht hier sondern in Europa ist. (lacht) Nein, nein, Wlad kann nichts aus der Ruhe bringen. Obwohl ich wirklich manchmal unausstehlich bin, ist er noch nie in unserer Beziehung laut geworden. Ich weiss überhaupt nicht, ob er seine Stimme überLautstärke aufdrehen kann. Ich könnte ihn als Sandsack missbrauchen und er wuerde da nur ruhig sitzen und es sich gefallen lassen.

Wie steht’s mit Essensgelüsten? Die Ihrigen sind gemeint.

Panettiere: Ich stehe plötzlich auf richtig salziges Essen. Am liebsten Nudelsuppe mit Hähnchen. Auf Süssigkeiten habe ich weniger Lust. Trotzdem habe ich bereits fast 40 Pfund zugenommen. Meine armen kleinen Fuesse, die das aushalten müssen. Und ich fürchte, ich werde noch weiter zulegen.

Wladimir ist ein sehr großer Mann. Ist das Baby auch so riesig?

Panettiere: Nein, Gottseidank bislang nicht. Wladimir wog bei der Geburt 10 Pfund. Ich bete, dass meine Tochter weniger auf die Waage bringen wird.

Wann ist eigentlich der Geburtstermin?

Panettiere: Wenn sich unsere Tochter daran hält, wird sie Anfang Dezember heraus kommen. Auf den Ultraschall-Aufnahmen sieht sie genau so aus wie der Papa. Sie ist wie ein Klon von ihm. Ich habe mit der ganzen Sache anscheinend gar nichts zu tun - ausser als Brutkasten zu fungieren (kichert).

Freuen Sie sich auf die Geburt oder haben Sie schon etwas Angst davor?

Panettiere: Ich kann es kaum erwarten, die Kleine in meinen Armen zu halten. Sie wirklich kennen zu lernen. Allerdings glaube ich nicht, dass ich so tapfer sein werde wie meine Mutter. Die hat mich nach 24 Stunden Wehen auf natürliche Art und Weise auf die Welt gebracht. Bei meinem Bruder hat es ähnlich lange gedauert. Ich werde wohl nicht so lange durchhalten.

Wo werden Sie denn nach der Geburt wohnen?

Panettiere: Ich denke hauptsächlich in Deutschland, weil die Lage in der Ukraine gerade nicht so stabil ist. Dort halten wir uns eh die meiste Zeit auf. Wir und mein Schwager in spe, Vitali, und seine Frau Natalie haben da auch ein Haus. Allerdings geht ab Februar die neue Drehstaffel von meiner Serie „Nashville“ los. Dann kommt die Kleine natuerlich mit zum Set. Was wir auf keinen Fall wollen ist, sie vor der Welt zu verstecken. Sie soll ein Teil unseres Lebens in der Ukraine, in Deutschland und Amerika sein. Ich will, dass sie alle Kulturen kennen lernt.

Wie anders ist Europa als Amerika?

Panettiere: Ich liebe die Geschichte und kulturellen Einflüsse in Europa. Ich habe im letzten Sommer einige Holocaust-Museen besucht. Es ist faszinierend, wie sich Deutschland seither entwickelt hat. Das Essen und die Menschen faszinieren mich.

Wird die Kleine auch Deutsch lernen?

Panettiere: Klar. Deutsch, Englisch und Ukrainisch. Außerdem tue ich schon alles, damit sie Musik liebt.

Was denn?

Panettiere: Ich habe mir so ein tolles Gerät gekauft, das man sich an den Bauch schnallt. Es hat viele kleine Lautsprecher und das Baby wird dann mit Mozart beschallt. Oder ich singe selbst. Meistens Einschlaflieder.

Hatten Sie sich eigentlich immer als erstes eine Tochter gewünscht, oder insgeheim auf einen Jungen gehofft?

Panettiere: Ich wollte schon immer als erstes ein Mädchen haben. Da weiss ich von vorne herein, wie ich sie großziehen kann. Als starke Frau. Und wenn wir später noch mal einen Sohn haben sollten, dann ist er bei seinen Papa in besten Händen.

Wie sieht es mit Ihren Hochzeitsplänen aus? Sie haben mal verraten, dass sie in der Ukraine heiraten wollen.

Panettiere: Pferd gemacht wurde (lacht). Das kommt gar nicht infrage.

Sie waren schon sehr jung in Hollywood erfolgreich, haben allerdings nie – wie viele Kinderstars - Negativschlagzeilen gemacht.

Panettiere: Wissen Sie, das hat mich schon immer gestört. Dass ich mit meiner Generation von Jungstars in einen Topf geworfen werde. Nur weil ich jung und erfolgreich bin, muss ich mich ja nicht daneben benehmen, so wie es viele von meinen Kollegen getan haben. Das ist nie meine Art gewesen.

Woher kommt so viel Vernunft?

Panettiere: Ich habe halt eine tolle Familie, die mich zu einer starken Frau mit guten moralischen Vorstellungen erzogen hat. Und dann hatte ich immer sehr gute Freunde, die mich auf dem Boden gehalten haben. Sie waren meine großen Unterstützer. Das ist total wahr.

D. Sindermann

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