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Heike Makatsch war früher eine gute Schachspielerin. Männer wollten sie aber nicht mit ihr messen. Foto: Daniel Reinhardt

Geschlechterfrage

Heike Makatsch kennt Diskriminierung nur vom Schach

Die Schauspielerin hat sich in ihrer Branche noch nie benachteiligt gefühlt, weil sie eine Frau ist.

Hamburg (dpa) - Die Schauspielerin Heike Makatsch hat im Filmgeschäft bisher keine Diskriminierung erlebt - nur im Schach.

"Ich war als junges Mädchen eine richtig gute Schachspielerin. Aber keiner hatte je Lust, mit mir zu spielen", sagte sie am Rande der Verleihung der Goldenen Kamera am Samstag mit Blick auf den Weltfrauentag am 8. März.

Für Männer sei es oft nicht in Frage gekommen, sich mit ihr im Schach zu messen. "Das war ein Geschlechterproblem", sagte die 45-Jährige. Auf die Frage, ob sie Diskriminierungen von Frauen im Filmgeschäft erlebt habe, sagte sie: "Ich glaube ich bin zu stoisch und sehe links und rechts nichts, wenn mir so etwas entgegen wehen sollte."

Goldene Kamera 2017

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