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Heino fordert strafrechtliche Maßnahmen gegen Rüpel-Rapper Bushido.

"Psychiatrie oder Gefängnis"

Heino: "Bushido muss gestoppt werden!"

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Berlin - Schlagersänger Heino (74) hat empört auf Bushidos neues Lied „Stress ohne Grund“ reagiert. „Bushidos Lieder sind in meinen Ohren menschenverachtend.“

Bushido müsse gezeigt werden, dass es Grenzen gebe, die "auch er nicht übertreten darf", sagte Heino der „Bild“-Zeitung vom Montag. „Der Mann muss in seiner kriminellen Energie dringend gestoppt werden. Unser Rechtsstaat ist aufgefordert, jetzt endlich mal zu handeln!“, erklärte der Sänger und fügte hinzu: "Wer so etwas von sich gibt, ist entweder psychisch krank oder kriminell. Für die einen gibt es geschlossene Einrichtungen und für die anderen Gefängnisse. Nun kann man sich aussuchen, wo Bushido hingehört ...“

Der Berliner Rapper hatte am Wochenende mit seinem Lied, das Tötungs- und Gewaltfantasien sowie Schwulenfeindliches enthält, Ärger auf sich gezogen. Unter anderem enthält der Song die Zeile "Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz". Im Internet wurde das Video zu dem Song am Samstag gesperrt.

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Im November 2011 war Bushido der Bambi für Integration verliehen worden. Aus Protest über diese umstrittene Entscheidung hatte Heino daraufhin seine Trophäe aus dem Jahr 1990 zurückgegeben und gesagt: "Mit diesem Mann möchte ich nicht auf eine Stufe gestellt werden". Spätestens jetzt müsse man Bushido seine Auszeichnung aberkennen, findet Heino. "Alles andere wäre beschämend."

Die Begründung des Burda-Verlags lautete damals: "Bushido setzt sich ein gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft.“ Sein damaliger Laudator, Peter Maffay, hatte betont, der 33-Jährige habe sich "ganz klar von seinen Aussagen von vor zehn Jahren distanziert."  

dpa/hn

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