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Sänger Gregor Meyle rührt Helene Fischer bei Vox zu Tränen.

Schlagerstar auf Promo-Tour

Helene Fischer: Tränen im TV - wird es alles zu viel?

  • Kathrin Böhmer
    vonKathrin Böhmer
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Helene Fischer beim Fußball, Helene Fischer bei den Topmodels, Helene Fischer weinend bei Gregor Meyle: Der Schlagerstar ist überpräsent. Genau das ist gefährlich. 

Helene Fischer ist an einem Punkt angekommen, der wie die Nachbarn in ihrer bayrischen Heimat am Ammersee sagen würden, „hundsverreckt“ ist. Bedeutet schlicht und ergreifend: Da gibt es irgendwie keinen Ausweg.

Die Blondine muss auf einem schmalen Grat balancieren - zwischen Mega-Erfolg und absolutem gefühltem Helene-Overload. Dabei hat sie eigentlich alles richtig gemacht bisher. Sie hat nach der „Atemlos“-Episode erstmal Luft geholt, eine künstlerische Pause eingelegt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Monatelang.

Gegenüber Bild erklärte sie damals,warum eine Auszeit bitter notwendig war: „Ich konnte nach diesen arbeitsintensiven Jahren einfach mal wieder tief durchatmen. Das hat mir sehr gut getan.“

Viel Zeit, um Kraft zu tanken - und dann mit vollem Elan zurückzukehren. Den Fans verkündete sie bereits 2016, dass es 2017 ein neues Album geben wird. Und jetzt ist sie auf Promo-Tour für ihr neues Album „Helene Fischer“ (mit dem Song „Herzbeben“). Nonstop. Vollgas. 

Helene Fischer flimmert quasi täglich über die Mattscheibe

Egal ob beim Finale von „Germany‘s next Topmodel“, im Fußballstadion beim DFB-Pokal oder in diversen TV-Shows: Wer den Fernseher anknipst, der wird momentan so sicher das zierliche Gesicht der Blondine sehen wie Werbespots auf den Privaten.

Das Gesicht hat übrigens unglaublich viele Facetten: In der Musik-Sendung von Gregor Meyle flossen Tränen, weil die Sängerin derartig gerührt war von Meyles Interpretation ihrer größten Hits. "Was du machst, das ist pure Magie", schwärmt sie. Bei Thomas Gottschalk auf der Couch gibt Helene Fischer sich keck, als das Show-Urgestein sie auf das Pfeifkonzert beim DFB-Pokalfinale anspricht. Als Star müsse man sowas schon wegstecken, sagt sie. Sympathisch. Ist sie eigentlich immer.

Aber dennoch: Irgendwann ist es gut. Irgendwann kippt die Begeisterung und es hagelt Bemerkungen in den sozialen Netzwerken wie „Helene Fischer nervt nur noch“. Das dürfte für die erfolgsverwöhnte Helene hart wegzustecken sein. Auch auf das Pfeifkonzert hätte sie bei aller Coolness lieber verzichtet, wie sie zugab.

Eines muss man aber sagen: Die Frau ist ein Voll-Profi. Und es wäre nicht überraschend, wenn sie auch diesen hundsverreckten Grat zwischen Beliebtheit und Abgetörntsein irgendwie entlangbalanciert - und am Ende nicht einmal die Schlagerkönigin-Krone verrutscht ist.

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