Tage nach der Erstausstrahlung

Harry und Meghan: Unveröffentlichte Interview-Szenen aufgetaucht - Herzogin: „Das wurde falsch erzählt“

Nach dem aufsehenerregenden Interview mit Prinz Harry und Meghan Markle tauchen neue Clips auf. Sie liefern weitere Details zu ihrem Rückzug aus dem royalen Leben.

Los Angeles - Es kommt nicht häufig vor, dass ein einzelnes Interview für derart viel Furore sorgt wie jenes, das Prinz Harry und Meghan Markle der Talk-Legende Oprah Winfrey gegeben haben. Nicht zuletzt ist es so brisant, weil die Vorwürfe gegen das britische Königshaus schwer wiegen. Es scheint aber, als wäre es das noch nicht gewesen. Denn nun aufgetauchtes Zusatzmaterial enthält weitere Offenbarungen.

Schon das Interview an sich ist eingeschlagen wie eine Bombe. Selbst Promis wie Oliver Pocher reagierten, wie ruhr24.de berichtet. Meghan und Harry gaben Einblicke in die Royal Family, die über die gut inszenierten Fotos auf Instagram weit hinaus gehen. Was sie enthüllen, ist aber wahrlich kein Grund zur Freude. Vor allem Meghan berichtet von Rassismus-Erfahrungen, Depressionen und fehlendem Einsatz der Familie für sie und Ehemann Harry. An ihrem Tiefpunkt habe sie sogar Suizidgedanken gehabt. Schilderungen, die ein ganz neues Bild der britischen Königsfamilie zeichnen. Bei Hofe ist man erwartungsgemäß wenig erfreut.

Neue Ausschnitte aus dem Interview mit Meghan: So steht sie zum Thema Privatsphäre

Neue Clips zeigen nun aber auch auf, wie sehr sich Harry und Meghan von der britischen Boulevard-Presse verfolgt fühlten. Dem Paar wurde auch immer wieder vorgeworfen, es teile zu wenig mit der Öffentlichkeit, gebe der Privatsphäre immer den Vorrang. In den bisher ungesehenen Ausschnitten, die durch das Oprah Magazine veröffentlicht wurden, bezieht die Herzogin von Sussex nun auch zu diesem Thema Stellung.

Denn auf Oprahs Frage, ob sie nicht mit dem Verlust ihrer Privatsphäre hätten rechnen müssen, antwortet Meghan entschieden: „Ich glaube, jeder hat ein Grundrecht auf Privatsphäre. Und wir reden hier nicht über etwas, das nicht auch jeder andere erwarten würde“, stellt sie gleich zu Beginn klar und stellt einen Vergleich auf: „Wenn in der Arbeit ein Foto deines Kindes auf dem Schreibtisch steht und ein Kollege sagt: ‚Oh mein Gott, dein Kind ist so süß, das ist ein tolles Foto! Kann ich dein Handy haben, damit ich alle Fotos deines Kindes sehen kann?‘ Dann sagst du: ‚Nein, dies ist das Foto, das ich gerne mit dir teilen möchte‘.“

Vorwürfe an die britische Presse: Meghan erzählt von Fotografen vor ihrem Haus

Die 39-Jährige beklagt, dass von ihr erwartet worden sei, alles mit der Öffentlichkeit zu teilen. Fotografen hätten vor ihrem Haus und in Büschen gewartet, um einen Schnappschuss zu ergattern. Ihr gehe es hier um „Grenzen und Respekt“. Sie und Harry hätten zudem nie erwartet, komplett privat zu leben und sie habe darüber auch nie gesprochen. „Das wurde falsch erzählt“, sagt sie und bezieht sich damit auf die britische Presse.

Es sind Aussagen die nachdenklich stimmen und verdeutlichen, warum sich die Sussexes in Großbritannien mitunter unwohl fühlten. Das Paar hat in Großbritannien Klagen gegen mehrere Verlagshäuser angestrebt, die aus ihrer Sicht ihre Privatsphäre verletzt haben. Vor Gericht bekamen die beiden in großen Teilen Recht. (mam) *ruhr24.de ist Teil von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Dominic Lipinski

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