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Sarah Connor (m.) ist wieder Mitglied der X-Factor-Jury und entspannt sich dabei

Hochschwangere Sarah Connor entspannt sich

Hamburg - X-Factor geht in die zweite Staffel. Mit dabei ist eine hochschwangere Sarah Connor, der es "fantastisch" geht. Die gesamte Produktion entspanne sie und mache viel Spaß.

Die hochschwangere Pop-Queen Sarah Connor hat als Jurorin der TV-Castingshow “X Factor“ “X-mal mehr Bauchgefühl“ gezeigt. “Mit Sicherheit werde ich diesmal viele Dinge aus dem Bauch heraus entscheiden“, sagt die 31-Jährige in der Vox-Show, aus der der Privatsender am Freitag in Hamburg erste Szenen vorstellte. Die zweite Auflage des Musikcastingwettbewerbs, der im vergangenen Jahr seine Premiere hatte, startet am 30. August. Dann sitzt Connor wieder zwischen ihren beiden Jury-Kollegen: Trompeter Till Brönner und Rapper Das Bo (“Türlich, Türlich“) als Nachfolger des ausgeschiedenen Georg Glueck.

Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, wollte die Sängerin, die bisweilen einen Eimer mit Eiswasser für die geschwollenen Füße unterm Jury-Tisch stehen hatte, nicht verraten. Auf die Frage, ob sie Zwillinge erwarte, meinte sie: “So weit ich weiß, wird es nur eins.“ Grinsend nahm Connor ein Geschenk des TV-Senders entgegen - einen Strampler in Rot. “Wenn alles gut geht, ist der Geburtstermin genau zwischen dem Ende der Castings und dem Anfang der Liveshows von “X Factor““, hatte sie schon früher gesagt.

25100 Kandidaten hatten sich um die Teilnahme an den Live-Shows beworben, 161 Acts haben es ins “Superbootcamp“ geschafft. “Dort haben wir schon die ein oder andere Träne verdrückt“, berichtete Connor. “Es gibt einfach so unglaublich viele Talente in Deutschland.“ Eigentlich müsse man eine Auffangstation einrichten, für die guten Kandidaten, die es nicht geschafft haben. Dabei ist Deutschland laut “X Factor“-Produzentin Ute Biernat das einzige Land, “das in diesem Jahr sieben Castingshows On Air hat“. Das Format “X Factor“ gebe es inzwischen in 25 Ländern. “Wir sind eine der erfolgreichsten Fassungen“, sagte Biernat. Bei der im September in den USA an den Start gehenden Ausgabe werde einiges aus dem Vox-Modell übernommen.

Die Kandidaten treten in drei Kategorien an: Solokünstler von 16 bis 24 Jahren, Solokünstler über 25 und Duette/Gruppen. Der Sieger bekommt einen Plattenvertrag bei Sony. Mit Beginn der Live-Shows liegt alles in der Hand der Zuschauer. Während der Live-Sendungen können die Zuschauer auf der Sender-Homepage oder über eine iPhone-App wie mit einem Pulsmesser den Herzschlag der Kandidaten mitverfolgen, in Chats beantworten die Teilnehmer noch während der Show Fragen.

Laut Vox werden mehr Folgen als im Vorjahr zu sehen sein. Die Sendungen sind immer sonntags und dienstags um 20.15 Uhr im Programm. 2010 wurde die Talentshow für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, vor kurzem erhielt sie den Bayerischen Fernsehpreis. “Wir konnten Kritiker und Zuschauer gleichermaßen überzeugen“, meinte Vox-Geschäftsführer Frank Hoffmann.

dpa

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