Hohe Geldstrafe für Ernst August

- Hannover - Ernst August Prinz von Hannover ist wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 445 000 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Hannover sah es als erwiesen an, dass der Welfenchef im Januar 2000 einen Disco-Betreiber in Kenia geschlagen hat. Der Prinz hatte die Attacke eingeräumt.

<P>Ernst August Prinz von Hannover hat gestanden, eine Fotografin in Salzburg getreten und einen Disco-Besitzer in Kenia geohrfeigt zu haben. </P><P>Sein Verteidiger Jochen Heidemeier sagte bei einem Berufungsprozess vor dem Landgericht Hannover, sein Mandant habe in beiden Fällen unter Alkoholeinfluss gestanden.Bei dem Vorfall in Kenia wolle der Adelige auch nicht ausschließen, dass einer seiner Freunde ihm einen "undefinierbaren Gegenstand" in die Hand gedrückt und er damit zugeschlagen habe. Das Amtsgericht Springe hatte den Welfenchef 2001 unter anderem wegen Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten und einer Geldbuße von 500 000 Mark verurteilt.</P><P>"Er bedauert den Vorfall" sagte Heidemeier zu der Auseinandersetzung in Kenia. "Alkoholkonsum und eine persönliche große Erregung haben bei meinem Mandanten zu einem Zustand geführt, bei dem er ausgerastet ist." Zwischen Ernst August und dem Disco-Betreiber Josef Brunlehner habe es seit längerer Zeit "erhebliche Differenzen" gegeben.</P><P>Zu dem Tritt in das Gesäß der Zeitschriften-Fotografin 1999 in Salzburg sagte Heidemeier, Ernst August habe sich vom Zorn hinreißen lassen. Auf Grund seiner "starken Abneigung gegen die Presse" und seines Alkoholkonsums habe der Welfenchef sich erregt und ihr mit seinem Lackschuh einen Tritt verpasst. Auch diesen Vorfall bedaure der 50-Jährige außerordentlich. Er habe sich inzwischen mit der Fotografin "entsprechend verständigt".</P><P>Zu dem Berufungsprozess kam es, weil der Angeklagte, die Staatsanwaltschaft und Brunlehner Rechtsmittel gegen das Urteil des Amtsgerichtes eingelegt hatten.</P>

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