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Kevin Spacey, der Underwood in der Serie spielt, war nicht da.

Wäre Underwood der bessere Trump?

"House of Cards"-Figur mischt im US-Wahlkampf mit

Greenville - Frank Underwood mischt den US-Wahlkampf auf - zumindest wenn es nach dem Streamingdienst Netflix geht.

Im Bundesstaat South Carolina, wo demnächst die nächsten Vorwahlen anstehen, ist der fiktive Machtpolitiker aus der Serie „House of Cards“ mit einem eigenen Wahlkampfstand vertreten.

Wie amerikanische Medien berichteten, standen Fans in Greenville am Freitagabend (Ortszeit) Schlange, um Sticker und T-Shirts mit dem Logo „FU2016“ abzugreifen. Kevin Spacey, der Underwood in der Serie spielt, war allerdings nicht da.

„House of Cards“ handelt von Machtspielen in Washington. Underwood ist ein skrupelloser und sinistrer Politiker, der auf dem Weg ins Weiße Haus auch nicht vor Mord zurückschreckt. Er stammt aus South Carolina.

In der dritten Staffel musste er sich - zwar schon Präsident - dem harten Auswahlprozess der Demokraten für die nächste Kandidatur stellen. Die Parteien sieben in den USA ihre Bewerber in Vorwahlen aus.

Mit Donald Trump haben die Republikaner aktuell jemanden im Rennen, der mit einem ähnlich starken Selbstbewusstsein wie der fiktive Underwood daherkommt.

Was aber würde passieren, wenn Trump bei einer Debatte auf Underwood treffen würde? Als Kevin Spacey das kürzlich in einem Interview gefragt wurde, sagte er nur: „Er würde gar nicht hinkommen. Auf dem Weg würde es einen schrecklichen Unfall geben. Schrecklich und sehr traurig.“

dpa

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