Messerstecher von Grafing: Das Urteil ist gefallen

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Idris Elba als schwarzer James Bond? Der Gedanke gefällt manchen gar nicht.

Keine Frage der Hautfarbe

Idris Elba witzelt über James-Bond-Gerüchte

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London - Idris Elba (42) hat sich erstmals zu Spekulationen geäußert, er könne der nächste James-Bond-Darsteller werden. Dabei nahm der britische Schauspieler den Kritikern den Wind gekonnt aus den Segeln.

Im Zuge des Hackerangriffs auf Sony hatten US-Medien berichtet, Elba („Mandela - Der lange Weg zur Freiheit“) sei in einer E-Mail von Amy Pascal, der Co-Chefin des Konzerns, als Bond vorgeschlagen worden. Das wäre eine kleine Sensation, denn damit wäre der Kult-Agent erstmals mit einem dunkelhäutigen Schauspieler besetzt. Diese Vorstellung sorgt vor allem in konservativen Kreisen für Verstimmung. So pochte der in Amerika bekannte Radio-Moderator Rush Limbaugh in seiner Sendung darauf, dass Bond "weiß und schottisch" sein sollte. 

Auf charmant-witzige Weise konterte Elba jetzt derartigen Kritikern: „Sollte 007 nicht gutaussehend sein?“, twitterte der Star der Krimiserie „Luther“ am Wochenende unter einem Selfie, auf dem er eine wenig vorteilhafte Grimasse schneidet. 

"Danke, dass ihr glaubt, ich hätte eine Chance", fügte er hinzu und wünschte seinen Fans bei der Gelegenheit gleich ein frohes neues Jahr.

Wesentlich ernsthafter hatte sich der 42-jährige Brite mit afrikanischen Wurzeln zu der Frage bereits 2011 geäußert, als er sagte, er wolle nicht "der schwarze Bond" sein. Sean Connery sei schließlich auch nicht der "schottische Bond" und Daniel Craig nicht der "blauäugige Bond".

Craig macht's nochmal

Alle Gerüchte sind jedoch bis auf Weiteres hinfällig, denn bekanntermaßen bleibt Daniel Craig (46) der Rolle des Geheimagenten treu. Zurzeit bereitet er sich auf seinen vierten Einsatz im Dienste Ihrer Majestät vor: Die Dreharbeiten zum 24. Film der Reihe haben bereits begonnen, als Gegenspieler steht Christoph Waltz vor der Kamera, in den weiblichen Hauptrollen sind Léa Seydoux und Monica Bellucci zu sehen. 

James Bond geht in "Spectre" auf Schurkenjagd

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Der Thriller, der den Namen der unheimlichen Geheimorganisation "Spectre" als Titel trägt, kommt voraussichtlich im November 2015 ins Kino. Craigs Vertrag verpflichtet ihn anschließend zu einem weiteren Auftritt als Spion mit der Lizenz zum Töten. 

dpa/hn

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