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Ilja Richter findet viele heutige Kinderfilme nicht kindgerecht.

Kult-Moderator klagt

Ilja Richter: Kinderfilme sind zu schnell

München - Der Schauspieler und TV-Moderator Ilja Richter beklagt die zunehmende Action in Kinderfilmen. Das Tempo sei oft nicht kindgerecht. Und noch einen Trend empfindet er als störend.

„Was ich nicht mag, ist das in vielen Filmen immer schneller werdende Erzähltempo, was heutzutage auch in den animierten Filmen zugelegt hat“, sagte der 60-Jährige der Nachrichtenagentur dpa anlässlich seiner Synchronarbeit im Animationsabenteuer „Die Monster Uni“ (Kinostart 20. Juni). Auch sein 11-jähriger Sohn Kolja sei dieser Meinung. Das Tempo sei nicht kindgerecht.

Richter empfindet auch den allgemeinen Trend zur Dauer-Berieselung mit Musik als störend. „Es ist das Diktat des permanenten Zugedudeltwerdens - in Kaufhäusern, Restaurants bis hin zum Klo, wo man mit Musik belästigt wird. Und wenn man Musik so sehr liebt wie ich, ist es eine extreme Belästigung, ungebeten ständig beschallt zu werden. Und dann wird auch noch die Behauptung aufgestellt, das wollen die Leute so. Das stimmt so wenig wie die Behauptung, dass es immer rasante Action sein muss.“

dpa

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