1. Startseite
  2. Boulevard

Ehemaliges „In Extremo“-Mitglied stirbt auf Corona-Demo: Todesursache steht fest

Erstellt:

Von: Judith Braun

Kommentare

Boris Pfeiffer Sebastian Oliver Lange Flex der Biegsame und Die Lutter von In Extremo live in der
Boris „Yellow“ Pfeiffer (li) war Mitglied der Band „In Extremo“. Nun ist er mit 53 Jahren gestorben. © André Havergo/IMAGO

Ex-“In Extremo“-Bandmitglied Boris „Yellow“ Pfeiffer ist tot. Er starb bei einem Corona-“Spaziergang“. Die Todesursache ist nun bekannt.

Update vom 28. Januar, 9.02 Uhr: Boris „Yellow“ Pfeiffer, ein ehemaliges Mitglied der Band „In Extremo“ ist am Montag bei einer Corona-Demo im Alter von 53 Jahren gestorben (siehe Update vom 26. Januar). Die Todesursache blieb zunächst noch unklar. Eine Obduktion schaffte nun Gewissheit. Pfeiffer soll an einer natürlichen Todesursache gestorben sein. Einem Spiegel-Bericht zufolge gehen die Ermittler von einem Infarkt nach einer Herzmuskelentzündung aus.

Er starb auf Corona-Demo: Trauer um langjähriges „In Extremo“-Mitglied

Update vom 26. Januar, 12.22 Uhr: Am Rande einer Corona-Demo im brandenburgischen Wandlitz ist am vergangenen Montag (24.1.) ein Mann zusammengebrochen und gestorben. Angeblich soll es sich um den Musiker Boris „Yellow“ Pfeiffer gehandelt haben, der ein langjähriges Mitglied der Mittelalter-Rockband „In Extremo“ war. Inzwischen bestätigte die Deutsche Presse-Agentur, dass es sich bei dem Verstorbenen tatsächlich um den 53-jährigen Musiker handelte.  Die Polizei wollte sich unter Hinweis auf den Datenschutz und mit Rücksicht auf die Familie des Verstorbenen am Mittwoch nicht zur Identität des Mannes äußern.

Er starb wohl auf Corona-Demo: Trauer um langjähriges „In Extremo“-Mitglied

Erstmeldung vom 26. Januar 2022: Wandlitz - 24 Jahre standen sie mit ihm zusammen auf der Bühne, nun müssen seine Bandmitglieder für immer Abschied von ihm nehmen: Ex-„In Extremo“-Mitglied Boris „Yellow“ Pfeiffer ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Das teilte die Band auf ihrem Instagram-Account mit. Unter einem Schwarz-Weiß-Foto von Pfeiffer schrieb die Band die rührenden Worte: „Bestürzt und mit Bedauern haben wir vom Tod unseres langjährigen Weggefährten Boris erfahren. 24 Jahre gemeinsam auf der Bühne waren mehr als nur ein Moment“ und weiter: „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie! Wir hoffen, dass es Dir gut geht, wo Du jetzt bist!“ Angeblich soll der Musiker am Rande einer Corona-Demo zusammengebrochen und gestorben sein.

Trauer um langjähriges „In Extremo“-Mitglied: Er starb angeblich bei Corona-Demo

Wie t-online.de unter Berufung auf einen Artikel der Märkischen Oderzeitung (hinter Bezahlschranke) berichtet, soll es sich bei Pfeiffer angeblich um diejenige Person handeln, die am Montag (24.1.) während eines sogenannten „Spaziergangs“ in Wandlitz in Brandenburg gestorben ist. Bei diesen Veranstaltungen treffen sich deutschlandweit regelmäßig Menschen - meist auch Impfgegner-, um gegen die Coronamaßnahmen zu demonstrieren. Auch in München ist die Polizei deshalb immer wieder im Einsatz.

Nun soll Pfeiffer, der angeblich zur Gruppe „Wandlitz steht auf“ gehört haben soll, dort kollabiert und später gestorben sein. Von der Polizei wurde dies zunächst nicht bestätigt. Laut mehreren Medienberichten hatte aber ein Mann bei der nicht angemeldeten Veranstaltung, an der rund 200 Menschen teilnahmen, die Polizeikette durchbrechen wollen. Nach Angaben der Polizeidirektion Ost konnten ihn die Polizisten ohne Anwendung von Gewalt stoppen und seine Personalien aufnehmen. Laut der Süddeutschen Zeitung soll er sich anschließend auf den Weg zu seinem Auto gemacht haben und währenddessen zusammengebrochen sein. Das teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag (25.1.) mit. Eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder) gab laut rbb24.de zudem an, dass keine Polizeikräfte oder andere Demonstranten am Zusammenbruch des Mannes beteiligt gewesen seien. Polizisten, die den Mann zum Auto begleiteten, hätten noch Erste Hilfe geleistet und die Rettung alarmiert. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären.

Ex-“In Extremo“-Mitglied gestorben: Er stieg 2021 aus der Band aus

Erst im Mai vergangenen Jahres war Pfeiffer bei der Mittelalter-Rockband ausgeschieden. „Nach über 26 Jahren Bandgeschichte müssen wir euch leider mitteilen, dass wir vorerst mit nur noch sechs Mitgliedern durch die Lande ziehen“, schrieb die Band damals auf ihrer Facebook-Seite. „Boris Yellow Pfeiffer hat sich dazu entschlossen, andere Wege zu gehen und wird ab sofort nicht mehr Teil der Band sein“, hieß es weiter. „Lebensumstände, Sichtweisen und Prioritäten“ hätten sich geändert. Die Bandmitglieder hätten keine gemeinsamen Konsens mit Pfeiffer mehr gefunden. Zuvor schafften sie es gemeinsam viermal an die Spitze der deutschen Albumcharts. (jbr)

Auch die deutsche TV-Welt ist in großer Trauer: Hardy Krüger starb im Alter von 93 Jahren.

Auch interessant

Kommentare