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Eine echte Wasserratte: Kelly Rohrbach spielt im neuen Baywatch-Film mit.

Remake der Kultserie kommt ins Kino

Baywatch-Nixe im tz -Interview: „Bin wie ein Delfin im Wasser“

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Baywatch ist zurück - und mit dem Remake der Kultserie feiert Kelly Rohrbach ihren Einstieg ins Kino-Business. Im Interview spricht das Model über ihre Rolle und ihre Wassererfahrungen.

Los Angeles - Baywatch ist Kult und hat so einige Stars hervorgebracht. Da wäre ein singender Seifenopern-Darsteller (David Hasselhoff) oder eine damals noch flachbrüstige und brünette Pamela Anderson. Am Donnerstag kommt die neu aufgelegte Filmversion bei uns in die Kinos, und auch sie fungiert, neben etablierten Stars wie Dwanye „The Rock“ Johnson und Zac Efron, als Sprungbrett für Nachwuchstalente. Allen voran das Badeanzug-Model Kelly Rohrbach. Bis vor Kurzem eigentlich nur als Kurzzeitfreundin von Hollywoodherzensbrecher Leonardo DiCaprio bekannt. Die tz hat die Strandschönheit zum Interview getroffen:

„Baywatch“ ist Ihr erster Film. Wie nervös waren Sie?

Kelly Rohrbach: Mehr aufgeregt als nervös. Gerade bei Baywatch ist der Erwartungsdruck der Fans enorm. Baywatch ist Kult und ich will die Leute nicht enttäuschen.

Sind Sie eigentlich eine gute Schwimmerin?

Rohrbach: Wie ein Delfin im Wasser, eine echte Wasserratte. Ich habe früher schon mit meinen Geschwistern Baywatch am Strand gespielt (lacht).

Die Rettungsschwimmer von Malibu sind echte Helden. Was ist für Sie heldenhaftes Verhalten?

Rohrbach: Ein Held ist jemand, der andere motiviert und inspiriert, der andere antreibt, ihr Bestes zu geben und das Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Wie viel davon steckt in Ihnen?

Rohrbach: Meine heldenhafte Seite ist eher, dass ich sehr selbstdiszipliniert bin, wenn es um meine moralischen Werte und Integrität geht. Als Frau ist das in der heutigen Zeit sehr wichtig. Man muss Grenzen setzen und sich verteidigen, wenn andere versuchen, diese zu durchbrechen.

Wenn man im Rampenlicht steht, wie bleibt man da auf dem Teppich?

Rohrbach: Das ist einfach. Ich bin mit vier Geschwistern aufgewachsen. Wenn man da abhebt, holen die einen schon wieder zurück. Ich lebe sogar mit meiner jüngeren Schwester Brooke­ in Los Angeles zusammen. Wir gehen zusammen in den Hollywood Hills wandern, relaxen am Strand oder schauen uns Filme an.

Familie ist Ihnen wichtig?

Rohrbach: Es gibt nichts Wichtigeres. Meine Mutter Anne ist mein großes Vorbild - ich verehre sie. Ohne sie hätte ich es niemals geschafft, mich durchzusetzen. Sie ist mein größter Fan und meine größte Unterstützerin.

Und Ihr Vater Clay?

Rohrbach: Ihm verdanke ich mein Golf-Stipendium an der Georgetown Universität. Mein Dad ist ein sehr guter Golfer und ich habe seine Leidenschaft für das Spiel übernommen.

Kelly Rohrbach (2. v. r.) im Kreise ihrer Schauspielerkollegen.

Finden Sie immer noch Zeit, um regelmäßig zum Schläger zu greifen?

Rohrbach: Leider habe ich nicht oft die Zeit, mir 6 Stunden am Tag für 18 Löcher freizunehmen. Aber sobald es möglich ist, stehe ich auf dem Platz. Golf hat mich sehr geprägt. Man braucht Athletik und Disziplin, um gut zu sein.

„Baywatch“ ist Ihr Hollywood-Debüt. Haben Sie Angst, dass Sie den Rest Ihrer Karriere auf die Badenixe reduziert werden könnten?

Rohrbach: Darüber mache ich mir keine Sorgen. Aber vielleicht sollte ich bei meinen nächsten Rollen darauf bestehen, nur Rollkragenpullover zu tragen (lacht).

Haben Sie sich eigentlich Tipps von Ihrer Vorgängerin Pamela Anderson geholt?

Rohrbach: Keine Tipps, aber sie ist zum Set gekommen. Sie hat mir ihren Segen für die Rolle gegeben. Sie ist eine sehr liebenswerte Person.

Als Golferin und Model hatten Sie immer Erfolg. Aber wie gut können Sie mit Niederlagen umgehen?

Rohrbach: Ich musste erst mal lernen, mir ein dickes Fell zuzulegen, als ich als Schauspielerin nach Hollywood gekommen bin. Am Anfang habe ich es persönlich genommen, wenn man mir Rollen nicht gegeben hat. Doch dann ist mir klar geworden, dass es nicht an meiner Leistung beim Vorsprechen liegt. Oft haben die Produzenten einen bestimmten Typ im Kopf. Daher denke ich einfach nur noch positiv und sehe jedes Nein als Erfahrungswert.

Was steht als Nächstes für Sie an?

Rohrbach: Ich hoffe Baywatch 2 (lacht).

Interview: Dierk Sindermann

Die Erben der Kultserie

Knappe Badeanzüge, Rettungs­bojen und braun gebrannte Körper. In den 90er-Jahren war Baywatch Kult. Chef-Bademeister David Hasselhoff wurde zum Weltstar, Pamela Anderson zum Sexsymbol. In diese Fußstapfen treten nun andere - in der Neuverfilmung, die ab Donnerstag bei uns in den Kinos laufen wird, spielen Superstar Dwayne „The Rock“ Johnson und Zac Efron die Oberaufseher am Strand von Miami. Der Film will mit Witz und nackter Haut punkten. Aber reicht das, um mit dem Original ­mitzuhalten?

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