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Ist jetzt wieder als Zombie-Vorstadtmutter unterwegs: Drew Barrymore spielt in der Netflix-Serie „Santa Clarita Diet“ mit.

Neue Staffel von „Santa Clarita Diet“ startet

Drew Barrymore im tz-Interview: „Blut und Innereien lassen mich kalt“

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Drew Barrymore meldet sich mit der zweiten Staffel der Netflix-Serie „Santa Clarita Diet“ zurück. Im Interview spricht der Hollywood-Star auch über die Rolle als Mutter.

Los Angeles - Ein Finger in Scheiben geschnitten und als Currywurst serviert. Dieses Plakat, mit dem Netflix für seine Serie „Santa Clarita Diet“ Werbung machte, verdarb vielen den Appetit, zugeschaut haben aber doch viele. Jetzt startet die zweite Staffel der Comedy-Serie mit dem schwarzen Humor. Und Drew Barrymore treibt in der Hauptrolle weiter als Zombie-Vorstadtmutter im gutbürgerlichen Santa Clarita ihr Unwesen. Ehemann und Tochter versuchen ihren Hunger auf Menschenfleisch zu stillen.

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Wird Ihnen bei solchen Szenen nicht manchmal schlecht?

Drew Barrymore: Blut und Innereien lassen mich echt kalt - ich bin schon zu lange in der Filmindustrie. In Wahrheit ist es einfach Zuckerwasser und roter Farbstoff.

Sie sind alleinerziehende Mutter zweier kleiner Töchter. Überlegt man sich da besonders gründlich, ob man eine Rolle annimmt.

Barrymore: Und wie. Ich brauche zeitliche Flexibilität. Ich hatte Angst, dass ich das nicht unter einen Hut bekomme. Doch diese Furcht hat sich als unbegründet erwiesen. Wir drehen jede Staffel nur drei Monate während der Sommerferien. Ich habe jedes Wochenende und dann noch zwischendrin eine Woche frei. Und den Großteil des Schuljahres bin ich für meine Töchter da.

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Wenn Sie Zeit für sich haben, wie nutzen Sie die?

Barrymore: Ich liebe Kunst und habe immer versucht, mich ständig weiterzubilden. Ich bin viel in Museen gegangen und habe dort Stunden um Stunden verbracht. Ich kann mich in Gemälden und Kunst regelrecht verlieren.

Dann bleibt noch ihr anderes Hobby. Sie sind auf Social Media sehr aktiv.

Barrymore: Ja, mir macht das echt Spaß. Ich habe inzwischen 8,5 Millionen Follower auf Facebook - verrückt, oder? Dort kann ich mich mit anderen Müttern kurzschließen und einfach Dinge teilen, die auch für andere relevant sind. Es ist gleichzeitig gut für’s Geschäft, weil ich so den Fans auch meine Show schmackhaft machen kann.

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Haben Sie keine Angst davor, dass Ihre Daten von anderen missbraucht werden - wie es gerade bei Facebook durch die Trump-Kampagne geschehen ist?

Barrymore: Man muss aufpassen, dass man nicht zu viel von sich teilt. Diese ganze Beeinflussung durch falsche Posts, Propaganda und Hacking ist schlimm. Das läuft aus dem Ruder.

Wissen Ihre Töchter eigentlich, dass Mama einen blutrünstigen Zombie spielt?

Barrymore: Nein. Bislang haben Sie auch noch keines der Plakate gesehen. Und ich lüge sie an, wenn ich nach Hause komme, und es klebt noch irgendwo Blut an mir. Neulich habe ich ihnen gesagt, dass ich während der Arbeit male. Mein Töchter sind einfach viel zu jung, um mit dieser Thematik konfrontiert zu werden.

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Sie kennen als ehemaliger Kinderstar alle Höhen und Tiefen der Branche. Würden Sie Ihren Töchtern erlauben, in Ihre Fußstapfen zu treten?

Barrymore: Ich wäre ja die größte Heuchlerin, wenn ich meinen Beruf als etwas Schlimmes vor ihnen darstellen würde. Allerdings werde ich ein paar Regeln aufstellen. Sie dürfen gerne in ihren Schulen im Theaterclub sein und dort auf der Bühne stehen. Aber als Kinder im Fernsehen oder im Kino auftreten? Das werde ich nicht zulassen.

Interview: Dierk Sindermann

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