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Iris Berben wurde am Freitag mit dem Bayerischen Filmpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 

Iris Berben dachte mit 50 ans Aufhören

Berlin - Schauspielerin Iris Berben wird von ihrem Beruf angetrieben. Vor ihrem 50. Geburtstag habe sie ans Aufhören gedacht, sagte die 60-Jährige.

Sie habe alle Filme abgesagt und sich elf Monate auf Lesungen konzentriert, erzählte sie der “Bild“-Zeitung (Samstagausgabe). “Mir wurde dabei klar, wie sehr ich meine Kraft aus der Filmerei ziehe. Es ist mein Motor“, sagte Berben. In der Verfilmung von Johannes Mario Simmels Roman “Niemand ist eine Insel“ (ZDF, 13.6., 20.15 Uhr) spielt Iris Berben die alternde Superdiva Sylvia. Die ist trotz allen Erfolgs unglücklich. Das könne passieren, “wenn man sich ganz stark und ausschließlich über seinen Beruf definiert und keine Parallelwelt hat. Das wird dann sehr gefährlich“, sagte Berben im dpa-Interview.

Vor 20 Jahren sei ihr die Rolle schon einmal angeboten worden. Damals habe sie abgelehnt, weil sie befürchtete, man könne sie zu sehr an dieser Rolle messen. Berben wurde am Freitag mit dem Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

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Berben lebt nach eigener Aussage fast zehn Monate im Jahr im Hotel. “Das fällt mir nicht schwer, denn ich bin gern allein“, sagte sie dem Blatt. “Ich bin nicht einsam. Einsamkeit ist etwas, das zur Verzweiflung führt.“

dapd

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