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Jennifer Lopez

Sängerin schießt gegen Trump

J.Lo twittert gegen Trumps Gräueltaten

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Jennifer Lopez ist fuchsteufelswild über die Praktiken der US-Einwanderungsbehörden und kritisiert Donald Trump heftig.

New York - “Ich konnte einfach nicht anders und musste an meine eigenen Kinder denken.“ Jetzt greift auch Jennifer Lopez auf Twitter in die Debatte um Donald Trumps Einwanderungspolitik ein. Die Promi-Mutter von Emme und Max (10) ist außer sich über die „Schandtaten“ der US-Regierung: „Ich kann mir einfach keine Welt vorstellen, in denen mir meine Kids aus den Armen gerissen werden. Und man sie dann an einen Platz bringt, der nicht besser ist als ein Gefängnis in der Fremde.“ 

Über 2300 Kinder von illegalen Einwanderern waren an der mexikanischen Grenze wegen Trumps „Null Toleranz“-Anordnung von ihren Eltern getrennt und in bessere Käfige gesperrt worden. Mittlerweile hat Trump eine Änderung des Verfahrens per Dekret angekündigt.

Lopez, die sich selbst eine „stolze, in Brooklyn geborene Puerto Rica-Amerikanerin“ nennt, ruft zum Widerstand auf: „Wir werden diesen Moment nie vergessen. Zeuge von solchen Gräueltaten – und das sind sie – zu werden, bedeutet, dass man nicht mehr länger schweigen kann. Aber ich will auch die Hoffnung nicht verlieren. Wir müssen das Problem erst einmal erkennen, damit wir es lösen können.“

Lopez‘ Tweets im Wortlaut:

„Als ich die Nachrichten über die Trennung von Kindern und ihren Familien hörte, musste ich an meine eigenen Kinder denken. Ich kann mir keine Welt vorstellen, in der sie aus meinen Armen gerissen würden, und zu einem Ort gebracht würden, der nicht besser als ein Gefängnis ist, weit weg von zu Hause.

„Ich glaube, wir werden diesen Moment nie vergessen. Wenn man Zeuge dieser Gräueltaten ist, und genau das sind sie, dann ist stumm zu bleiben keine Option. Das sage ich als Latina und stolze in der Bronx geborene Puerto Ricanerin.

„Wir und die Menschen verschiedenster Rassen, Wurzeln und Kulturen haben dieses Land bereichert. Die jüngste Rhetorik und konstante Abfuhr von allem, was wir sind, muss aufhören. Hier geht es um Menschenrechte und Anstand. Wenn euch Kinder etwas bedeuten ...“

„... beschäftigt euch mit der fehlenden Transparenz dieser desaströsen Entwicklung. Informiert euch zuerst. Dann ruft euren Kongressabgeordneten an und verlangt eine Antwort.“

„Ich will aber auch hoffnungsvoll bleiben. Haltet an der Hoffnung fest, am Glauben und an der Liebe. Wir müssen uns zuerst eingestehen, dass wir ein Problem haben. Wir dürfen uns nicht auf das Böse konzentrieren, wir müssen eine Einheit sein und uns heilen.“

„Es liegt in unserer Hand. Einander in diesen schweren Zeiten zu unterstützen - nur so können wir auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Die Seite, in der die Kinder sicher in den Armen ihrer Eltern bleiben. Tut etwas, jetzt. Ruft jetzt an, sprecht jetzt. Liebt jetzt.“ Sie schließt mit den Hastags „Familien gehören zusammen“ und „Liebe, kein Hass“.

Dierk Sindermann

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