Jacko-Familie zankt sich wegen Benefizkonzert

Los Angeles - Pläne für ein Benefizkonzert zu Ehren von Michael Jackson haben die Familie des Sängers gespalten. Zwei Brüder wollen das Tribut in Wales boykottieren.

Die Brüder Jermaine und Randy wollen das für den 8. Oktober im Millennium Stadium im walisischen Cardiff geplante “Jackson Forever“-Konzert boykottieren. Es sei der falsche Zeitpunkt für ein derartiges Tribut, heißt es in einer Erklärung der Brüder, die Jermaine am Montag auf seinem Twitter-Account veröffentlichte. Er verweist darauf, dass im September der Prozess gegen Jacksons damaligen Arzt beginnt. Dr. Conrad Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Jackson war am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Vergiftung mit dem Narkosemittel Propofol gestorben.

Mutter Katherine Jackson und die Geschwister LaToya, Marlon, Tito und Jackie hatten die Konzertpläne zusammen mit dem Veranstalter Global Live Events am Montag in Beverly Hills bekanntgegeben. Die Show sei “eines Königs“ würdig, sagte Katherine Jackson. Ihr verstorbener Sohn würde dieses Konzert bestimmt schätzen. Bruder Tito sagte, dass Michael auf die geplanten Auftritte “sehr stolz“ wäre. Die mitwirkenden Künstler sollen Anfang August verkündet werden.

dpa

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