Jackos Arzt soll wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden

Los Angeles - Michael Jacksons ehemaliger Leibarzt Conrad Murray soll im Zusammenhang mit dem Tod des Popstars im vergangenen Jahr wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden.

Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Freitag aus Justizkreisen in Los Angeles. Bevor die Staatsanwaltschaft Anklage erheben kann, muss die Polizei allerdings den Fall noch formell dem Bezirksstaatsanwalt übergeben. Murray war bei Jackson, als dieser am 25. Juni starb. Seitdem steht er im Mittelpunkt der Ermittlungen der Polizei in Los Angeles. Der Mediziner hat zugegeben, dem Popstar kurz vor dessen Tod ein starkes Narkosemittel injiziert zu haben. Jacksons Schwester Janet hat ihn für den Tod ihres Bruders verantwortlich gemacht.

Ein früherer Berater von Jackson hat unterdessen den Fernsehsender Fox News wegen der Ausstrahlung eines Interviews mit der Ex-Frau des verstorbenen “King of Pop“ verklagt. Der Produzent F. Marc Schaffel wirft dem Sender eine Verletzung des Urheberrechts vor. In der am Donnerstag in Los Angeles eingereichten Klageschrift erklärte er, Fox habe Anfang Juli nach Jacksons Tod unerlaubt Auszüge aus dem Interview mit Debbie Rowe aus dem Jahr 2003 ausgestrahlt. Schaffel hat das Copyright dafür inne. Fox äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorwurf.

APD

Rubriklistenbild: © dpa

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