Jacksons Anwalt nennt neue Vorwürfe "skurril"

- Los Angeles - Michaels Jacksons Anwalt Mark Geragos hat neue Vorwürfe des sexuellen Kindesmissbrauchs als Schmierenkampagne gegen den Popstar zurückgewiesen. In einer am Mittwoch (Ortszeit) verbreiteten Erklärung weist Geragos darauf hin, dass er die neuen Anschuldigungen geprüft habe. Dabei sei er zu dem Ergebnis gekommen, dass "ein geldhungriger Rechtsanwalt versucht, meinen Mandanten mit unbegründeten und skurrilen Beschuldigungen zu zerstören".

Die Polizei in Kalifornien geht weiter dem Verdacht nach, dass Jackson bereits Ende der 80er Jahre ein Kind in Los Angeles missbraucht haben könnte. Polizeisprecherin Mary Grady sagte dazu, dass die Staatsanwaltschaft des Bezirks Los Angeles die Polizei schon vor einem Monat zu den Ermittlungen aufgefordert habe. Details wie das Alter des mutmaßlichen Opfers oder Umstände des angeblichen Missbrauchs nannte sie nicht.<BR><BR>Für Jacksons Anwälte ist das Zusammentreffen weiterer Vorwürfe mit dem Verfahren gegen Jackson bei einem Gericht im Kreis Santa Barbara verdächtig. "Wir stellen den Zeitpunkt und den Hintergrund der Veröffentlichung von 20 Jahre alter Verleumdungen in Frage", heißt es in der Erklärung von Geragos. Jackson ist angeklagt, im Februar und März des vergangenen Jahres auf seiner Neverland Ranch einen damals 13 Jahre alten Jungen sieben Mal missbraucht zu haben.<BR><BR>Der US-Fernsehsender Fox News berichtete am Mittwochabend, dass auch ein deutscher Junge einmal zu den engen Begleitern des "King of Pop" gehört habe. Der Betroffene sei heute 23 Jahre alt. Jackson habe ihn und seine Familie 1995 in Hamburg bei den Aufnahmen für seine Show "Earth Song" kennen gelernt. Danach sei er Jahre lang immer wieder an der Seite des Popstars gesehen worden, so 1995 zu Beginn von Jacksons damaliger Tour in Prag, während der Tour in 1997, bei mehreren Besuchen eines Themenparks in Köln 1996 und 1997. Der junge Deutsche sei auch im Februar und März 1998 bei Jacksons dreiwöchigem Aufenthalt in München nicht von dessen Seite gewichen. <BR>

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