Jackson-Spitzel zu acht Monaten Haft verurteilt

- Los Angeles - Ein Amerikaner, der den US-Sänger Michael Jackson 2003 in einem Privatflugzeug bespitzelt hatte, muss für acht Monate hinter Gitter.

Wie der Internetdienst "E!Online" berichtete, verhängte ein Richter in Kalifornien gegen Arvell Jett Reeves, Chef einer Flugzeugwartungsfirma, zudem eine Geldstrafe von 1000 Dollar. Gemeinsam mit dem Inhaber einer Charterflug-Gesellschaft hatte Reeves in einem Privatjet Kameras und Mikrofone installiert, um Jacksons Privatgespräche zu belauschen und die Bänder an Fernsehsender zu verkaufen. Der Komplize soll im Oktober seine Strafe erhalten.

Die Spitzeltätigkeit der beiden Männer war ans Licht gekommen, als sie versuchten, die Aufnahmen an US-Fernsehsender zu verkaufen. Gerichtsunterlagen zufolge war Reeves auch noch eine Panne unterlaufen. Zwar gab es Videoaufnahmen von Jackson und seinem damaligen Anwalt Mark Geragos, aber keinen Ton dazu. Die Mikrofone waren nicht richtig eingestellt.

Jackson war im November 2003 an Bord des Flugzeug auf dem Weg von Las Vegas nach Santa Barbara. Dort sollte er sich der Polizei stellen, weil ihm Kindesmissbrauch vorgeworfen wurde. Der Popstar wurde im Sommer vergangenen Jahres freigesprochen.

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