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Kathryn Bigelow gewann bei den 82. Oscar-Verleihungen gegen ihren Ex-Mann James Cameron den Preis für die beste Regie.

Oscar 2010: James Cameron von Ex-Frau besiegt

Hollywood - Selten war eine Oscarverleihung so spannend wie in diesem Jahr. Regisseur James Cameron erlebte sein blaues Wunder und musste sich gegen seine Ex-Frau Kathryn Bigelow geschlagen geben.

Bei der 82. Vergabe der weltweit bekanntesten Filmpreise galten James Cameron, Schöpfer des Fantasy-Films “Avatar“, und Kathryn Bigelow mit ihrem Irakkrieg-Drama “The Hurt Locker“ (“Tödliches Kommando“) als die beiden großen Favoriten. Faszinierend war dieser Wettstreit nicht nur, weil die beiden einmal ein Ehepaar waren.

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Ihre Filme, jeweils neunmal nominiert, verkörpern auch zwei gegensätzliche Konzepte: Hier ein visionäres 500-Dollar-Spektakel mit blauhäutigen Trickfiguren, das sich in kürzester Zeit zum erfolgreichsten Film aller Zeiten entwickelte, dort ein kompromissloses, sperriges Kriegsdrama, das nur kurz im Kino lief und bis jetzt gerade eine Million Dollar mehr einbrachte, als es kostete. Die Allerwenigsten hatten wohl erwartet, dass Bigelow, die in der Zuschauerreihe vor Cameron saß, mit insgesamt sechs zu drei Oscars die Nase so weit vorne haben wird. Kaum hatte sie sich von der Verleihung des Oscars für die beste Regie erholt, als ihr auch schon der Oscar für den besten Film in die Hand gedrückt wurde.

Die schönsten Frauen der Oscar-Nacht

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Der Ex, der gerade sein blaues Wunder erlebt hatte, wahrte jedoch die Fassung und gratulierte ihrem Team umgehend. Im Trubel ging fast unter, dass Bigelow als erste Frau einen Regie-Oscar erhielt.

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