James-Joyce-Brief für 48 000 Euro versteigert

- London - Der erste Brief des irischen Schriftstellers James Joyce (1882-1941) über sein Erstlingswerk "Dubliners" an einen Verleger ist für umgerechnet 48 000 Euro versteigert worden. Darin bot der 23-Jährige sein Buch dem Verleger W. Heinemann an.

<P>Das Werk wurde jedoch abgelehnt. "Das Buch ist keine Sammlung touristischer Eindrücke, sondern der Versuch, gewisse Aspekte des Lebens einer der europäischen Hauptstädte aufzuzeigen", heißt es in dem am Donnerstagabend bei Christie's in London präsentierten Brief von 1905. </P><P>Der Brief war den Angaben zufolge der Beginn fast zehn Jahre langer Bemühungen, den Roman zu veröffentlichen. Der verbitterte Joyce kehrte Irland deswegen für immer den Rücken. Als "Dubliners" schließlich 1914 in London erschien, lebte der Autor bereits mit seiner Familie im Exil in Zürich.</P><P>Die insgesamt 50 Manuskripte, Bücher und Zeichnungen des irischen Schriftstellers erzielten bei der Versteigerung einen Erlös von insgesamt gut 400 000 Euro. Sie gehörten zur umfangreichen Sammlung des Entdeckers, Fotografen und Filmschaffenden Quentin Keynes. Er trug über einen Zeitraum von 60 Jahren seltene Bücher aus der ganzen Welt zusammen, vorrangig aus den Bereichen Reise, Naturgeschichte und moderne Literatur. Seine Kollektion wurde für insgesamt rund fünf Millionen Euro versteigert.</P>

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