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Jane Fonda hat Angst um ihren guten Ruf - und vor der Steuer.

Schwere Vorwürfe

Jane Fonda: Wohltäterin oder Straftäterin?

Los Angeles - Was macht sie mit dem ganzen Geld, das an ihre Wohltätigkeitsorganisation fließt? Diese Frage muss sich Jane Fonda von der Öffentlichkeit und vom US-Fiskus gefallen lassen.

Die gemeinnützige Foundation der Hollywood-Ikone hat zwar fast 800.000 Dollar auf dem Konto, seit 2006 hat sie aber keinen Cent mehr für wohltätige Zwecke gespendet. Ein Verstoß gegen die Statuten, wonach von der Steuer befreite Organisationen jährlich mindestens fünf Prozent ihrer Rücklagen spenden müssen. Die letzte Spende liegt aber bereits sieben Jahre zurück. Damals flossen 1000 Dollar an die Gynäkologische Gesellschaft von Atlanta, berichtet die Internet-Seite "The Smoking Gun".

Die 75-Jährige, die als Präsidentin und Vorstandsvorsitzende der nach ihr benannten Stiftung fungiert, hatte die Spendensumme seit 2003 in Aktien und andere Investment-Fonds angelegt und vermehrt. Steuerfrei. Das Ganze ist für Fonda nicht nur ein PR-Desaster, sie muss auch mit hohen Geldstrafen rechnen.

Der "Daily Mail" gegenüber widersprach der Anwalt der zweifachen Oscar-Preisträgerin dieser Meldung. Barry Hirsch erklärte, 2004 habe man durch eine größere Spende seine Pflichten dem Fiskus gegenüber bis ins Kalenderjahr 2011 erfüllt. Vor zwei Jahren seien dann verschiedene Spendengelder verteilt worden, Anfang 2013 hätte eine größere Summe die ausgefallenen jährlichen Wohltätigkeiten ausgeglichen.

D. Sindermann/hn

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