Keine Kooperation in Sicht

Missbrauchsvorwürfe: Prinz Andrew verärgert FBI - Staatsanwalt erhebt schwere Anschuldigung 

Im Fall von Jeffrey Epstein sagte Prinz Andrew dem FBI seine Unterstützung zu. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm jedoch „null Kooperation“ vor. 

  • Im Fall von Jeffrey Epstein hatte Prinz Andrew Kooperation zugesagt. 
  • Doch bisher hat er die Ermittlungen nicht unterstützt. 
  • Die Staatsanwaltschaft wirft dem britischen Prinzen „null Kooperation“ vor. 

New York - Prinz Andrew sicherte den amerikanischen Behörden zu, sie bei den Ermittlungen im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein zu unterstützen. Jeffrey Epstein (†66) wurde vorgeworfen, mehrere minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Er nahm sich jedoch im August 2019 im Gefängnis in New York das Leben. 

Prinz Andrew war ein jahrelanger Freund von Jeffrey Epstein und soll sogar selbst am Missbrauch einiger Mädchen beteiligt gewesen sein. Das wird dem Royal vorgeworfen. Der Skandal-Royal sei oft auf den Anwesen Epsteins in den USA und der Karibik zu Gast gewesen. 

Prinz Andrew verärgert FBI: Keine Mithilfe bei Ermittlungen - Anwältin fordert „keine Spielchen“

Doch wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) unter Berufung auf US-Medien mitteilte, habe es keinerlei Reaktion von dem Skandal-Royal Prinz Andrew gegeben. Das FBI habe versucht, mit Andrews Anwälten in Kontakt zu treten, jedoch habe man keine Antwort erhalten, heißt es von US-Staatsanwalt Geoffrey Berman. 

In einem Interview mit dem Sender BBC äußerte sich nun auch die Anwältin Lisa Bloom. Sie ist die Anwältin von fünf Frauen, die mutmaßlich Opfer von Epstein und Prinz Andrew waren, und fordert von Prinz Andrew „keine Spielchen zu spielen“. Der Royal solle dafür die Ermittlungen des FBI unterstützen. 

Skandal um Prinz Andrew: Buckingham-Palast äußerte sich nicht

Wie die DPA weiter berichtet, habe sich der Buckingham-Palast nicht zu den Vorwürfen der US-Anwälte geäußert. Das sei eine Sache der Anwälte von Prinz Andrew*, hieß es demnach. Prinz Andrew hatte auch nach einem skandalösen und misslungenen Interview seine königlichen Pflichten im britischen Königshaus niedergelegt. 

An Weihnachten schlich sich der Skandal-Royal jedoch zu einem Weihnachtsgottesdienst - und das mit seinem Bruder Prinz Charles und der Queen selbst. 

dpa

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. 

Rubriklistenbild: © dpa/Swen Pförtner

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