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Jennifer Lopez soll ihre Kollegen manipuliert haben.

Wie die Latina wirklich ticken soll

Kollegin packt aus: Zickenkrieg mit J.Lo

Los Angeles - Ist Jennifer Lopez eine arrogante Diva? Das behauptet jedenfalls Rosie Perez. In ihrer Biographie lässt die Schauspielerin kein gutes Haar an dem Latinostar.

Ein erbitterter Zickenkrieg herrscht schon seit Jahren zwischen Jennifer Lopez und Kollegin Rosie Perez. Das erzählt die Oscar-nominierte Schauspielerin ("Fearless") jedenfalls in ihrer neuen Biographie "Handbook for an Unpredictable Life", wie die New York Post berichtet.

Die beiden lateinamerikanischen Schauspielerinnen lernten sich 1991 in New York kennen. Jennifer Lopez (44) kam zum Casting für die Sketch-Show "In Living Color", in der die fünf Jahre ältere Perez als Choreographin mitwirkte. Ihr sei das Mädchen aus der Bronx sofort aufgefallen, das wunderschöne Mädchen mit dem "großen Hintern". Das sah Keenan Ivory Wayans, Moderator und Kopf der Show, allerdings anders: Er fand Lopez eher "pummelig und abgedroschen". Nach einigen Diskussionen wurde Lopez dann doch noch genommen - unter der Bedingung, dass sie sich ihre Haare abschneidet und zehn Kilogramm abnimmt.

Gesagt, getan. Doch schon bald soll "La Lopez" zur Diva mutiert sein. In ihrem Buch schreibt Rosie Perez: "Alle Mädchen kamen in mein Büro und beschwerten sich darüber, dass sie Kostüme, Maske und mich zu ihrem eigenen Vorteil manipulierte." Lopez habe abgewiegelt, die anderen seien einfach "eifersüchtig". Sie soll die Choreographin regelrecht angefahren haben: "Ich reiße mir den Hintern auf, liefere ab und du drängst mich ständig zur Seite, behandelst mich wie Dreck! Ich weiß, dass ich gut bin! Ich bin besser als alle anderen hier, und du weißt das", soll sie ihr vorgeworfen haben. Nach zwei Staffeln verließ Jennifer Lopez die Show - offenbar nicht, ohne noch "abschätzige Kommentare" über Perez zu verbreiten.

"Ich tötete sie mit meiner bissigen Zunge"

Rosie Perez will danach immer weder versucht haben, die mittlerweile erfolgreiche Sängerin anzurufen - vergeblich. Stattdessen soll sie von Lopez nur noch weiter öffentlich gedemütigt worden sein. Monate später kam es dann zu einem zufälligen Treffen in einem Club: "Jennifer kam zu mir rüber, lächelte und begrüßte mich, als wäre nichts passiert. Ich hätte einfach darüber hinweg sehen sollen. Stattdessen tötete ich sie mit meiner bissigen Zunge", gibt Perez in ihrem Buch zu.

Auch heute scheint der Krieg zwischen den beiden Latinas nicht beigelegt zu sein. Derzeit streiten sie sich offenbar darum, wer von ihnen Sonia Sotomayor, die erste Latina-Richterin am US-Verfassungsgericht, in einem Film darstellen darf.

msa

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