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Sexsymbol am Mikrofon: Jim Morrison und seine Band The Doors waren und sind Kultfiguren.

Fans feiern Jim Morrisons Geburtstag

Vielleicht wird Jim Morrison, Ex-Sänger der Band The Doors, am Montag tatsächlich 65 Jahre alt. Immerhin glauben viele seiner Fans, dass er nie gestorben ist.

Wenn Jim Morrison gestorben ist - und das ist umstritten -, so war er zu der Zeit 27 Jahre alt. Er wird dem Klub 27 zugeordnet - einem fiktiven Klub von Rockmusikern wie Janis Joplin und Kurt Cobain, die alle im Alter von 27 Jahren starben.

Auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise wurde Jim Morrison beerdigt. Eine Büste war eine zeitlang aufgestellt - wurde aber wiederholt gestohlen. Morrisons Grab ist eins der meistbesuchten auf dem berühmten Friedhof. Über die kultische Verehrung berichtet der SWR. Oft legen seine Anhänger statt Blumen Joints und Whiskyflaschen vor das Grab. Mit einer Aufnahme des Grabs endet der Film "The Doors", in dem Regisseur Oliver Stone der Rockband gedenkt.

Lebt er oder lebt er nicht - die Frage bleibt für Morrisons Anhänger unbeantwortet. Wenn er denn lebt - vielleicht besucht er ja seine Geburtstagsparty. Seine ehemaligen Bandkollegen Robby Krieger und Ray Manzarek sollen diese laut Musikmagazin NME organisiert haben, heißt es auf Motor.de. Das Fest soll in Morrisons ehemaliger Lieblingsbar "Barney's Beanery" in Hollywood steigen.

Wie der Sänger heute als 65-Jähriger aussähe, hat der britische Sender BBC rekonstruieren lassen. Die Zeitung Welt hat die Gerüchte über seinen Tod zusammengefasst.

Als James Douglas Morrison wurde die spätere Kultfigur am 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida, geboren. Vom Vater, einem Navy-Offizier, wurde Morrison streng erzogen und in seinen Jugendjahren rebellierte er gegen seine Eltern. Er zog nach Los Angeles und studierte an der UCLA Film. Ein Kommilitone erzählt in einem Interview von der Studienzeit mit Jim Morrison.

Um 1965 gründete sich die Band The Doors, deren Sänger Morrison wurde. Er experimentierte mit Drogen, wurde zum Sprachrohr einer ganzen Generation und nicht nur durch seine Art zu Tanzen zum Sexsymbol. Spätestens 1969 ging es mit der Band bergab - sie wurden nicht zum Hippie-Festival Woodstock eingeladen und wegen der provokativen Bühnenshows bildeten sich Proteste.

1971 zog Morrison nach Paris zu seiner Langzeitfreundin Pamela Courson. Im selben Jahr starb er an Herzversagen. Doch die Diagnose ist umstritten - Anhänger behaupten, Morrison sei an einer Überdosis Heroin gestorben, andere behaupten, er sei nie gestorben und lebe auf den Seychellen.

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