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Jörg Kachelmann erzielte einen Erfolg vor Gericht.

Kachelmann: Ex-Geliebte verliert vor Gericht

Köln - Im juristischen Gefecht zwischen Jörg Kachelmann und seiner Ex-Freundin ist eine weitere Runde an den Wettermoderator gegangen. Strittig waren Interview-Äußerungen der Radiomoderatorin.

Der Wettermoderator Jörg Kachelmann hat vor Gericht einen Erfolg gegen seine frühere Geliebte erzielt. Das Oberlandesgericht Köln bestätigte am Dienstag in einem Berufungsverfahren ein Verbot bestimmter Äußerungen der Ex-Freundin, wie eine Sprecherin mitteilte. Bei der juristischen Auseinandersetzung war es vor allem um ein Interview gegangen, das die Frau im Sommer 2011 einer Zeitschrift gegeben hatte. Kurz vorher war Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden.

Der 54-Jährige hatte wegen einiger Aussagen geklagt und vor dem Landgericht Köln Recht bekommen, die Frau war dagegen in Berufung gegangen. Eine der beanstandeten Formulierungen lautete nach Angaben des Oberlandesgerichts: „Wer mich und ihn kennt, zweifelt keine Sekunde daran, dass ich mir diesen Wahnsinn nicht ausgedacht habe.“

Urteil im Fall Kachelmann: Die Stationen des Prozesses

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Das Verfahren in Köln gehört zu einer Reihe von juristischen Auseinandersetzungen vor mehreren Gerichten rund um den Fall Kachelmann. Erst Ende Oktober waren sich der Wettermoderator und seine Ex-Geliebte vor dem Landgericht Frankfurt erstmals seit eineinhalb Jahren wieder begegnet.

Dabei ging es um Schadenersatz von mehr als 13 000 Euro. Die Summe fordert Kachelmann für ein Sachverständigengutachten, mit dem er sich in dem damaligen Strafprozess gegen den Vergewaltigungsvorwurf gewehrt hatte. Die Güteverhandlung scheiterte aber, das Verfahren soll nun an einem anderen Termin fortgesetzt werden, wenn sich die beiden Streitparteien nicht vorher einigen.

Auch ein Streit um das kürzlich erschienene Buch von Kachelmann war vor Gericht ausgetragen worden. Ende Oktober entschied das Landgericht Mannheim, dass der Schweizer Moderator seine frühere Freundin mit vollem Namen in der Öffentlichkeit nennen darf.

dpa

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