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Ja, das ist der King of Pop. Zumindest sieht Ralph Fiennes als Michael Jackson in der britischen Serie „Urban Myths“ so aus.

“Zum Kotzen“

Das soll Michael Jackson sein? Tochter Paris stinksauer

Los Angeles - In einer neuen britischen Serie spielt Joseph Fiennes die Rolle des King of Pop, Michael Jackson. Bei manchen kommt das gar nicht gut an, Tochter Paris findet es „zum Kotzen“.

Update vom 13.01.2017:

Wegen Kritik an seiner Darstellung Michael Jacksons will der britische TV-Sender Sky die geplante Sendung über den verstorbenen „King of Pop“nun nicht ausstrahlen. Die halbstündige Folge „Elizabeth, Michael and Marlon“ der Serie „Urban Myths“ erzählt von einer angeblichen Reise Jacksons mit den ebenfalls verstorbenen Schauspielern Liz Taylor und Marlon Brando von New York nach Los Angeles. Der Sender zog die Folge wegen „Bedenken der unmittelbaren Familie“ des legendären Musikers nun zurück. „Wir wollten einen unbeschwerten Blick auf angeblich wahre Ereignisse werfen und haben nie beabsichtigt, irgendwen zu beleidigen“, teilte Sky am Freitag mit.

Tochter Paris Jackson hatte bereits protestiert

Wo Promis sind, da sind auch Gerüchte und Mythen. Das gilt umso mehr für Superstars wie Michael Jackson. Da gibt es zum Beispiel die Geschichte, nach der der „King of Pop“ am 11. September 2001, dem Tag des Anschlags auf das World Trade Center also, gemeinsam mit seinen Schauspieler-Freunden Elizabeth Taylor und Marlon Brando per Roadtrip aus New York geflohen sein soll, weil er für seinen Privatjet keine Starterlaubnis bekam. Klingt absurd, könnte aber nach Auffassung der Vanityfair, die das Gerücht 2011 in die Welt setzte, durchaus wahr sein.

Derlei abstruse Storys hat jetzt der Fernsehsender Sky Arts in der achtteiligen Serie „Urban Myths“ verfilmt, die am 19. Januar in Großbritannien anläuft. Darin wimmelt es nur so von bekannten Persönlichkeiten: Von Bob Dylan über Samuel Beckett bis zu Adolf Hitler reicht das Spektrum. Und gleich die erste Folge dreht sich eben auch um das skurrile Roadtrip-Trio um Michael Jackson.

Wirbel um ein weißes Gesicht

Bereits Anfang letzten Jahres gab es hitzige Diskussionen um die Besetzung des King of Pop. Als schließlich der weiße britische Schauspieler Joseph Fiennes (45) die Rolle annahm, brach ein regelrechter Shitstorm los. Und der wird jetzt mit dem Erscheinen des Trailers zu der Serie neu entfacht. Darin sieht man nämlich erstmals den „Shakespeare in Love“-Star als Jacko.

Paris Jackson, die achtzehnjährige Tochter des verstorbenen King of Pop, tat ihre Meinung auf Twitter kund, und das deutlich: „Zum Kotzen“, findet sie. Es mache sie wütend, wie absichtlich beleidigend die Darstellung ihres Vaters und ihrer „Patentante Liz“ wirke, schreibt Paris. 

Viele witzeln über die als übertrieben empfundene Reaktion der Teenagerin: „Also behauptest Du, er habe SO nie ausgesehen?“

Das sagt der Sender

Man überzeichne und dramatisiere mit Absicht, erklärt der Sender und schreibt selbst über die Serie: „Unsere Urban Myths sind Gerüchte, die über die Zeit mündlich weitergegeben wurden. Aber stimmen sie wirklich? Wir werfen einen ironischen, schelmischen und absichtlich zweideutigen Blick auf das, was möglicherweise passiert sein könnte...“ 

Das erklärt zumindest den etwas wirren und clownesken Auftritt des King of Pop im Trailer der Serie. Bei aller künstlerischer Freiheit bleibt es wohl zumindest nachvollziehbar, dass Paris Jackson ihren eigenen Vater so wohl lieber nicht im Fernsehen sehen würde.

dpa/lg

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