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Seine rassistischen Witze, die er als Jugendlicher machte, bringen Justin Bieber Jahre später in Schwierigkeiten.

Popstar bereut mit Bibelversen

Justin Bieber: Neues rassistisches Video

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Los Angeles - Vor kurzem musste sich Popstar Justin Bieber für ein Video entschuldigen, in dem er einen rassistischen Witz macht. Jetzt kommt heraus: Es war kein einmaliger Ausrutscher.

„Als Kind war mir nicht bewusst, welche Macht bestimmte Worte haben und wie sehr sie verletzten können." Mit diesen Worten hatte sich Popstar Justin Bieber (20) erst vor wenigen Tagen für ein Video entschuldigt. Das zeigt den damals 16-Jährigen, wie er einen rassistischen Witz erzählt, in dem er auch das verpönte N-Wort für Afro-Amerikaner benutzt. Jetzt muss der kanadische Mädchenschwarm erneut Abbitte leisten - aus genau dem gleichen Grund.

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In dem Video von vor etwa fünf Jahren parodiert der Sänger seinen eigenen Song „One Less Lonely Girl“, mit dem er im November 2009 auf Youtube den Grundstein für seine Weltkarriere legte. Mittlerweile hat der Original-Clip über 203 Millionen Klicks. In der aufgetauchten "Spaß"-Version ersetzt der Sänger nun das Wort für "Mädchen" durch das N-Wort. Damit aber nicht genug: Er scherzt außerdem darüber, einen Schwarzen zu töten und dem Ku-Klux-Klan beitreten zu wollen.

Damit ist auch für viele hartgesottene Anhänger des Musikers Schluss mit lustig. Auch wenn einige Kommentatoren den Clip auf Youtube als Jugendsünde eines dummen 14-Jährigen abtun, ist die Empörung groß.  

Sehen Sie hier das umstrittene Video

„Ich muss dazu stehen, was ich getan habe“, entschuldigte sich Bieber nun in der britischen Zeitung „The Sun“: „Es tut mir einmal mehr leid.“ Mit seinen "kindischen und unentschuldbaren" Fehlern aus der Vergangenheit konfrontiert zu werden sei das härteste, mit dem er jemals zu tun hatte, so Bieber. Als weitere Entschuldigung postete er bei Facebook und Instagram das Bild von Bibelversen, die von Schuld und Vergebung handeln. Wie gläubig der Kanadier ist, zeigen auch viele seiner Tattoos.

Justin Bieber: Wir erklären die Tattoos des Popstars

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Laut dem Promiportal wusste Biebers Mentor, der schwarze Musiker Usher, von dem belastenden Material. Er habe Bieber bereits vor Jahren eine Standpauke zum Thema Rassismus gehalten, heißt es. Der 20-Jährige soll nach eigener Aussage diverse Male mit den Videos erpresst worden sein, die jetzt an die Öffentlichkeit kamen. Bis zu einer Million Dollar sollen Unbekannte - wahrscheinlich ehemalige Mitglieder seiner Crew - gefordert haben. Letztendlich habe er sich in Absprache mit seinem Management jedoch dazu entschlossen, die Veröffentlichung nicht zu verhindern, sondern Verantwortung zu übernehmen.

dpa/hn

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