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Küsschen von Jenny McCarthy: Justin Bieber hat bei den American Music Awards abgeräumt.

Drei Trophäen für den Teenie-Star

Justin Bieber räumt bei Music Awards ab

Los Angeles - Justin Bieber räumte bei den American Music Awards gleich drei Preise ab und holte zum Dank gerührt seine Mutter auf die Bühne. Und auch der "Gangnam Style" durfte bei der Preisverleihung natürlich nicht fehlen.

Der erst 18 Jahre alte Popsänger Justin Bieber ist der große Gewinner der diesjährigen American Music Awards. Bieber gewann bei der Verleihung am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles gleich drei Preise, darunter auch die wichtigste Auszeichnung des Abends für den beliebtesten Künstler. Der Kanadier räumte damit in allen drei Kategorien, in denen er nominiert war, auch einen Preis ab. Mit Tränen in den Augen und seiner Mutter neben ihm auf der Bühne bedankte sich Bieber für die Auszeichnungen. „Es ist nicht einfach, aufzuwachsen, wenn alle einem dabei zuschauen. Aber solange Ihr alle weiter an mich glaubt, werde ich Euch auch weiter stolz machen.“ Erst vor wenigen Tagen soll sich Bieber von seiner Freundin, der Schauspielerin Selena Gomez (20), getrennt haben.

Mit jeweils vier Nominierungen hatten eigentlich die Rapperin Nicki Minaj und die Sängerin Rihanna als große Favoritinnen für die live im US-Fernsehen übertragene 40. Auflage der Gala-Veranstaltung gegolten. Minaj konnte zwei Preise abräumen. Rihanna, die gerade in Europa tourt und deswegen bei dem Spektakel fehlte, wurde dagegen mit nur einem Preis zur großen Verliererin des Abends.

So schnuckelig ist Justin Bieber

So schnuckelig ist Justin Bieber

Die mit drei Preisen alles dominierende Gewinnerin des Vorjahres, die Sängerin Taylor Swift, konnte in diesem Jahr immerhin eine der gläsernen Pyramiden mit nach Hause nehmen. Im bodenlangen Glitzerkleid und mit hochgesteckten Haaren bedankte sie sich bei ihren Fans. „Ich bin so glücklich im Moment und das liegt alles nur an euch.“ Der Rapper Usher gewann zum dritten Mal hintereinander die Auszeichnung für den beliebtesten männlichen R&B-Künstler. Hinter einer großen schwarzen Sonnenbrille versteckt las er die Namen der Menschen, bei denen er sich bedanken wollte, von seinem Handy ab.

Zwischen den Preisübergaben traten Stars und Bands wie Christina Aguilera, Kelly Clarkson und No Doubt auf. Zum krönenden Abschluss des Abends sang der südkoreanische Rapper Psy seinen Welthit „Gangnam Style“ und das Publikum mit Prominenten wie Heidi Klum und Mark Wahlberg tanzte ausgelassen dazu.

Die American Music Awards (AMA) werden seit 1973 verliehen und gelten neben den Grammys als wichtigste Auszeichnungen in der amerikanischen Musikbranche. Anders als bei den Grammys bestimmen bei den AMA nicht die Vertreter der Musikindustrie über die Gewinner in 20 Kategorien, sondern Verkaufszahlen und Internetabstimmungen. Erfolgreichster Künstler der AMA-Geschichte ist Michael Jackson mit 26 Preisen.

dpa

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