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Justin Bieber hat sich bereit erklärt, einen Werbespot gegen Cyber-Mobbing aufzunehmen.

Justin Bieber warnt vor Cyber-Mobbing

Garden City - Justin Bieber hat sich bereit erklärt, einen Werbespot gegen Cyber-Mobbing aufzunehmen. Ganz freiwillig tut er das aber nicht. Der Spot gehört zu einem Deal, um seinem Manager Ärger zu ersparen.

Zur Beilegung einer Klage gegen seinen Manager und einen Vertreter seiner Plattenfirma hat sich Popstar Justin Bieber bereit erklärt, einen Werbespot gegen Cyber-Mobbing aufzunehmen. Im Gegenzug werden die Klagen fallengelassen. Hintergrund des Rechtsstreits ist ein Massenansturm weiblicher Fans zu einer angekündigten Autogrammstunde Biebers in einem Einkaufszentrum in Long Island 2009. Die Polizei hatte nicht mit der in die Tausende gehenden Menge gerechnet und eine Absage der Veranstaltung verfügt.

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Ein Manager der Plattenfirma Def Jam Records, James Roppo, wurde festgenommen, weil er nach Polizeiangaben nicht half, die Menge aufzulösen. Monate später ging die Polizei auch gegen Biebers Manager, Scott Braun, wegen Gefährdung von Kindern vor. Braun war bei der angesetzten Signierstunde in einem Bekleidungsgeschäft im US-Staat New York gar nicht anwesend. Er lehnte es aber laut Polizei zunächst ab, über Twitter die Botschaft an die Fans zu senden, dass der kanadische Popstar nicht erscheinen werde.

Die Staatsanwaltschaft erklärte am Freitag vor Gericht, beide Klagen würden fallengelassen. In einem Interview der Zeitung “Newsday“ sagte Bezirksanwältin Kathleen Rice, sie sei zufrieden mit dem Ausgang des Falls. Dass jemand wie Bieber, dem von Altersgenossen weltweit nachgeeifert werde, über die Gefahren von Online-Mobbing informiere, sei von unschätzbarem Wert, sagte sie.

dapd

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