Geht der Megastar straffrei aus?

Justin Biebers Affe wird Deutscher

München - Es ist offiziell: Justin Bieber will seinen seinen Kapuzineräffchen „Mally“ nicht zurück haben, das Tier kommt in einen deutschen Zoo. Einige wichtige Fragen sind aber noch offen.

„Das Management von Justin Bieber hat uns klar mitgeteilt:Mally soll zu anderen Kapuzineraffen in einen deutschen Zoo“, sagte Tierheimleiter Karl-Heinz Joachim der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag). Bis Freitag 24.00 Uhr hatte der Superstar Zeit, um sein Kapuzineräffchen aus einem Münchner Tierheim zu holen - jetzt geht „Mally“ in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland über. Bevor „Mally“ umzieht, muss er laut Joachim noch einige tierärztliche Untersuchungen über sich ergehen lassen.

In welche Stadt das Tier jetzt kommt, will das Bundesamt für Naturschutz nicht sagen - der Affe müsse vor Paparazzi geschützt werden, sagte Sprecher Franz Emde am Freitag. Bewerber, die den Affen bei sich aufnehmen wollen, gibt es laut Tierheim mehrere. Der Tierpark Hellabrunn in München werde nicht „Mallys“ neue Heimat werden, weil es dort keine anderen Kapuzineraffen gebe, sagte Joachim der „Süddeutschen Zeitung“. Gesellschaft von Artgenossen brauche der Affe nämlich dringend.

Justin Biebers Affe Mally im Münchner Tierheim

Justin Biebers Affe Mally: So geht's ihm im Münchner Tierheim

Weil Bieber bei der Einreise nach Deutschland Ende März keine Papiere für das Tier dabei hatte, war sein Haustier am Münchner Flughafen vom Zoll beschlagnahmt worden.

Ob Justin Bieber eine normalerweise fällige Strafe über mehrere zehntausend Euro und Unterbringungskosten für den Kapuzineraffen zahlen muss, ist noch unklar. Da es keine Vereinbarung mit den Behörden in den USA gebe, müsse eine Strafe nicht vollstreckt werden, erklärte Abteilungsleiter Dietrich Jelden vom Naturschutz-Bundesamt. Bei einem künftigen Auftritt Biebers in Deutschland könne das Amt den Bescheid aber persönlich übergeben - dann wäre Bieber unter Zugzwang und müsste zahlen.

dpa

Rubriklistenbild: © AP

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