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Der TV-Moderator Jörg Kachelmann vor dem Landgericht Frankfurt.

Neue Verhandlung erst im Dezember

Kachelmann-Prozess um Schadenersatz zieht sich hin

Frankfurt/Main - Der Schadenersatz-Prozess Moderator zwischen Jörg Kachelmann und seiner Ex-Geliebten dauert weiter an: Die nächste Verhandlung findet erst im Dezember statt.

Im Schadenersatzprozess zwischen TV-Moderator Jörg Kachelmann und seiner Ex-Geliebten ist ein schnelles Ende nicht absehbar. Das Landgericht Frankfurt hörte im Zivilverfahren am Mittwoch die beiden Parteien an und räumte ihnen eine Frist zu weiteren schriftlichen Stellungen ein. Nach Einschätzung von Claudia D.s. Anwalt Manfred Zipper könnte es zu einer neuen Beweisaufnahme über die Vergewaltigungsvorwürfe kommen. Am 17. Dezember will die Kammer eine Entscheidung verkünden, wie es in dem Verfahren weiter geht. Kachelmanns Anwälte wollten sich zu dem laufenden Verfahren nicht äußern.

Das Landgericht Mannheim hatte Kachelmann im Strafverfahren nach mehr als 40 Verhandlungstagen im Mai 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen, weil auch nach der umfangreichen Beweisaufnahme nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, was in der angeblichen Tatnacht geschehen ist. Das Gericht hatte jedoch auch betont, dies sei „nicht mit dem Nachweis einer intentionalen Falschaussage“ der Ex-Geliebten verbunden.

In dem Frankfurter Zivilverfahren sind zwei Versuche der gütlichen Einigung gescheitert. Der Fernsehmoderator fordert mehr als 13 000 Euro Schadenersatz von seiner Ex-Geliebten für Gutachten, mit denen er sich im Strafprozess verteidigt hatte.

dpa

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