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Maja Keuc (links) tritt für Slowenien an. Jedward gehen für Irland ins Rennen.

Sie sind die Kandidaten fürs Grand-Prix-Finale

Düsseldorf - Die Kandidaten für das Grand-Prix-Finale am Samstag in Düsseldorf stehen endgültig fest: Das favorisierte Zwillingsduo Jedward gehört dazu. Die Ex-Eurovision-Siegerin Dana International nicht.

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Die Spannung stieg bis zum Schluss im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contests (ESC): Ein Ticket von zehn Plätzen für die Endrunde am Samstag (14. Mai) war noch frei, zwei Favoriten vom Donnerstagabend noch übrig. Der Jubel in der ESC-Arena in Düsseldorf bei den rund 17.000 Zuschauern war groß, als der Name “Schweden“ fiel, Sänger Eric Saade (“Popular“) zählt zu den Mitfavoriten. Für viele überraschend schied dagegen ESC-Ikone Dana International aus, die israelische Grand-Prix-Gewinnerin von 1998, die während der Show noch viel Beifall erhalten hatte.

Die Paradiesvögel des diesjährigen Song Contests, die schrillen Jedward-Zwillinge aus Irland, sind hingegen wie erwartet weiter im Rennen. Bis zuletzt jubelten sie am Ende der Show auf der Bühne dem Publikum zu. Auch sie zählen zu den starken Konkurrenten von Vorjahressiegerin Lena. Genauso wie der französische Opernsänger Amaury Vassili, die britische Band Blue sowie das Duo Ell/Nikki aus Aserbaidschan, die bei den britischen Buchmachern hoch gehandelt werden.

Eurovision-Finale: Lena und ihre Konkurrenten

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Bei der Pressekonferenz nach dem Halbfinale hüpften die beiden 19-jährigen Zwillinge John und Edward Grimes mit ihrer markanten blonden Haartolle im roten Glitzeroberteil auf dem Podium entlang, kasperten herum und machten aus der Ziehung ihrer Startnummer, der 6, eine kleine Show in Anlehnung an die Oscar-Verleihung. Was sie sich fürs Finale vorgenommen haben? “Verrückt zu sein, Spaß zu haben und zu lachen“, kündigte das durch die Castingshow “X Factor“ bekannt gewordene Duo an.

Seit Donnerstagabend stehen nun alle 24 Konkurrenten fest, gegen die die 19-jährige Lena im Finale antreten wird, darunter auch Getter Jaani (“Rockefeller Street“) aus Estland, die von Experten ebenfalls weit vorne gesehen wird. Zur Freude des australischen Fans Tarrant aus Melbourne konnte Jaani bei dem Voting punkten, das sich zu je 50 Prozent aus den Stimmen der Zuschauer und dem Votum der nationalen Jurys zusammensetzt. In der Halle schwenkte Tarrant, der zum ersten Mal bei einem Grand Prix dabei ist, ein Riesen-Herz in den Farben der australischen Flagge. Die weite Reise habe sich auf jeden Fall gelohnt, ist er sich sicher.

Eurovision Song Contest: Das war das zweite Halbfinale

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Große Freude herrschte auch bei den österreichischen Fans in der Arena, die erneut nur zur Hälfte gefüllt war: Die stimmgewaltige Gewinnerin der ORF-Castingshow “Starmania“, Nadine Beiler, erreichte mit der Ballade “The Secret is Love“ in einem recht starken Halbfinale etwas überraschend ebenfalls die Endrunde. Österreich nimmt das erste Mal seit 2007 wieder am Song Contest teil. Sie sei so glücklich und dankbar, “das ist so großartig für mich und Österreich“, sagte die 20-jährige Sängerin.

In der Halle schauten neben den zahlreichen Fahnen schwingenden Fans, viele aus Österreich, Dänemark und den Niederlanden, auch die zehn Gewinner des ersten Halbfinales sowie die Kandidaten der “Big Five“-Länder Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland zu. Das Ticket fürs Finale erhielten zudem A Friend In London (Dänemark), Hotel FM (Rumänien), Mika Newton (Ukraine), Maja Keuc (Slowenien), Dino Merlin (Bosnien-Herzegowina) und Zdob si Zdu (Moldau).

Süß und hauteng: So macht sich Lena heiß auf den Song Contest

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Erleichtert dürften auch die Veranstalter des ESC gewesen sein. Nach der Tonstörung bei der Fernsehübertragung während des ersten Halbfinales, bei der Kommentatoren mehrerer Länder zeitweise nicht mehr oder in schlechter Tonqualität zu hören waren, ging nun am Donnerstag offenbar alles problemlos über die Bühne.

Von Nathalie Waehlisch

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