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Modedesigner Karl Lagerfeld ist für seine unkonventionellen Ideen berühmt. Nun hat er eine ganze Ausgabe der Zeitung "Libération" gestaltet.

Karl Lagerfeld gestaltet Zeitung "Libération"

Paris - Die heutige Ausgabe der Pariser Zeitung "Libération" ist doppelt so dick wie sonst: Mal kritisch, mal ironisch hat Modedesigner Karl Lagerfeld alle Themen kommentiert.

Angela Merkel und die Taliban, die L'Oréal- Milliardärin Liliane Bettencourt und Frankreichs “Fußball-Bösewicht“ Anelka: Keiner entging der Feder von Karl Lagerfeld. Mit scharfem Blick hat der Modemacher das Tagesgeschehen in der Dienstagausgabe der Pariser Zeitung “Libération“ illustriert und mal kritisch, mal ironisch kommentiert. Das linksliberale Blatt erschien deswegen ausnahmsweise in verdoppelter Blattgröße.

Unter dem Titel: “Präsidentenwahl in Deutschland: Wer ist der beste Kandidat?“ malte Lagerfeld ein Doppelporträt von Angela Merkel und der französischen Sozialistenchefin Martine Aubry. Darunter schrieb er: “Angela Merkel: Ich weiß gut, dass Martine Aubry gegen die Ämterhäufung ist, doch ich könnte mir mich gut im Präsidentenamt Deutschlands vorstellen ... dann hätte ich auch denselben Titel wie mein “Freund“ Nicolas...“ Zu seinem Bild dreier Afghanen mit einer Mohnblüte schreibt Lagerfeld: “Wir sind reich an Ressourcen, aber arm an Einkommen.“ Seine Illustration zum Bieterkampf um die Pariser Zeitung “Le Monde“ ziert der Spruch: “Man muss Le Monde (Die Welt) retten, nicht den Planeten.“ Auch das Drama um Frankreichs Fußball-Nationalmannschaft entgeht Lagerfelds gemaltem Kommentar nicht. “Französische Spezialität“ nennt der Modemacher ein Bild, welches das in einen Pokal eingefasste abgeschlagene, noch blutende Haupt des Nationaltrainers Raymond Domenech zeigt. Und Anelkas Porträt ziert der Text “Auf die Dauer leert der Fußball die Schädel“.

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