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Karl Moik wurde 76 Jahre alt.

Ex-Musikantenstadl-Moderator gestorben

Volksmusik-Legende Karl Moik ist tot

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München - Die Volksmusik-Welt trauert um eine Legende. Karl Moik, der Ex-Moderator des Musikantenstadls, ist im Alter von 76 Jahren am Donnerstag verstorben.

Ein ganz Großer der Volksmusik ist tot. Karl Moik, der Erfinder des Musikantenstadls, ist am Donnerstagmorgen im Alter von 76 Jahren im Salzburger Landeskrankenhaus an den Spätfolgen eines Herzinfarkts gestorben, den er vor rund einem Jahr in Köln erlitten hatte. Das sagte sein Sprecher Walter Kahl der Deutschen Presse-Agentur.

Moik war nach dem Herzinfarkt am Rosenmontag 2014 über längere Zeit im Rehabilitationszentrum Großgmain bei Salzburg in Behandlung gewesen. Angehörige hatten sich in den vergangenen Monaten dennoch optimistisch über seinen Gesundheitszustand geäußert.

Auf Twitter und Facebook häufen sich inzwischen Trauerbekundungen.

Ruhe in Frieden, lieber Karl Moik. Du hast uns viele schöne Stunden geschenkt, wir werden dich nie vergessen.

Posted by MUSIKANTENSTADL on Donnerstag, 26. März 2015

Mehr als 20 Jahre moderierte Karl Moik den Musikantenstadl, den er im Jahr 1980 selbst entwarf. 1983 lief die Sendung erstmals im deutschen Fernsehen. Der Erfolg war überwältigend: In der Moik-Ära bis 2005 sahen nach ARD-Angaben weltweit rund 2,3 Milliarden Menschen den „Stadl“. Fast 150 Ausgaben wurden ausgestrahlt - und das obwohl alle Sänger mit Playback auftraten. Neben der Volksmusik gab Moik auch Operetten und Schlagern eine Bühne.

Nach einem Herzinfarkt und einem Schwächeanfall im Jahr 2005 übernahm Andy Borg die Moderation der bekannten Volksmusik-Show. Sein Abgang von seiner angestammten Bühne war allerdings unfreiwillig: Denn die veranstaltenden Sender wie die ARD und der ORF wollten gerne einen jüngeren Nachfolger und fanden ihn mit dem heute 54-jährigen Borg.

Derzeit wird ein Nachfolger für Andy Borg gesucht, der Ende Juni seine letzte Ausgabe des Musikantenstadl präsentiert. In der kommenden Ausgabe des "Musikantenstadl" aus dem österreichischen Oberwart plant der Österreichische Rundfunk (ORF) eigenen Angaben zufolge, einen Beitrag zu Ehren Karl Moiks Leben und Wirken.

vh/fw/dpa

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