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Kate geht gegen die Veröffenlichung der Nacktbilder vor.

Es drohen weitere Konsequenzen

Kates Nacktfotos: Chefredakteur suspendiert

London - Unerwartete Wende im Skandal um die Nacktfotos von Herzogin Kate: Das irische Magazin, welches die Bilder gedruckt hat, suspendiert seinen Chefredakteur. Es drohen weitere Konsequenzen.

Nach der Veröffentlichung der Oben-ohne-Fotos von Prinz Williams Frau Kate hat die Zeitung Irish Daily Star ihren Chefredakteur suspendiert. Das Unternehmen Independent Star, zu dem das Blatt gehört, teilte am Montag mit, gegen Michael O'Kane sei zudem eine interne Ermittlung eingeleitet worden. Die Zeitung hatte am Samstag einige der umstrittenen Bilder gedruckt, die zuvor in dem französischen Magazin Closer erschienen waren. Die Ausgabe mit den Bildern war indes nur in Irland erhältlich, nicht aber im Vereinigten Königreich.

Der irische Justizminister Alan Shatter warnte, er könne ursprünglich aufgegebene Pläne für ein Gesetz zum Schutz der Persönlichkeitsrechte wieder aufgreifen. Manche Medien des Landes könnten offenbar nicht zwischen „unzüchtigem Interesse und öffentlichem Interesse“ unterscheiden, sagte Shatter.

Derweil will das Gericht im Pariser Vorort Nanterre seine Entscheidung am Dienstag gegen Mittag bekannt geben.

Am Montagabend sprachen die Anwälte des Paares und des italienischen Verlagshauses Mondadori, das die Fotos erst in seinem Magazin Closer und am Montag auch im Klatschblatt Chi veröffentlicht hatte, beim Richter vor. Parallel dazu leitete die Staatsanwaltschaft eine vorläufige Untersuchung ein, nachdem das britische Königshaus Strafanzeige wegen der Veröffentlichung der Oben-ohne-Fotos erstattet hatte. Ein Urteil könnte ungeahnte Folgen haben.

Kate und William auf den Salomonen

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Der französische Anwalt von William und Kate, Aurélien Hamelle, fordert neben der einstweiligen Verfügung gegen Closer auch 5.000 Euro Schadensersatz von dem Magazin. Er beantragte bei dem französischen Gericht überdies, dass Closer für jeden Tag, an dem die einstweilige Verfügung missachtet wird, ein Bußgeld von 10.000 Euro zahlen muss. Im Falle eines Verkaufs der Oben-ohne-Fotos solle eine Strafe von 100.000 Euro erhoben werden. Währenddessen fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Fotografen.

„Es gibt keinerlei Zustimmung zur Veröffentlichung dieser Bilder“, sagte Hamelle. Die Bilder zeigten zutiefst private Szenen aus dem Leben des britischen Paares. Die Anwältin von Closer, Delphine Pando, forderte das Gericht indes auf, den Antrag des Paares auf einstweilige Verfügung abzulehnen. Die Bilder gehörten einer Agentur, das Magazin habe die Veröffentlichungsrechte für sie erworben. Hamelle erwiderte daraufhin, die Bilder seiner Mandanten gehörten seinen Mandanten. Es sei davon auszugehen, dass die Bilder mit Teleobjektiv aufgenommen worden seien. Pando erklärte indes, die Bilder seien von einer nahegelegenen Straße aus aufgenommen worden.

Nach dem französischen Magazin Closer veröffentlichte am Montag auch das italienische Klatschblatt Chi die Fotos von Kate. Beide Zeitschriften gehören zum Verlagshaus Mondadori des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Auch eine dänische Zeitung kündigte jetzt die Veröffentlichung an.

Prinz William & Kate: Ihre schönsten gemeinsamen Bilder

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Alfonso Signorini, Redakteur bei Chi, sagte am Wochenende, er fürchte keine juristischen Folgen, da die Fotos durch Closer ohnehin öffentlich seien. Chi erschien nun mit einer 28-seitigen Fotostrecke, die William und Kate beim Sonnenbaden im Frankreich-Urlaub zeigten.

Die Fotos von Kate wurden dem britischen Rundfunksender BBC zufolge im August auf dem Balkon des Feriendomizils des Neffens der Queen, Lord David Linley, im beliebten südfranzösischen Urlaubsgebiet Lubéron aufgenommen.

dapd

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