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Herzogin Kate hofft, dass der Nacktskandal bald überstanden ist.

Ist die Polizei auf der richtigen Spur?

Kates Nacktfotos: Jagd auf Fotografen eröffnet

London - Jagdsaison in England: Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Fotografen, der die intimen Fotos von Herzogin Kate schoss. Es gibt bereits eine heiße Spur.

Die umstrittenen Oben-ohne-Fotos von Prinz Williams Frau Kate sind am Donnerstag auch in einem dänischen Wochenblatt erschienen. Das Boulevard-Magazin Se og Hør (Sehen und Hören) druckte fast 30 der Bilder in einer Sonderbeilage ab. Die Zeitschrift hatte die Veröffentlichung tags zuvor angekündigt. „Unsere Leser lieben es, dem Leben berühmter Menschen und dem der Royals auch mit enthüllenden Geschichten zu folgen“, hieß es. In der Internet-Ausgabe sind die Paparazzi-Aufnahmen nicht zu sehen.

Das schwedische Schwesterblatt Se & Hör hatte bereits am Mittwoch elf der Bilder veröffentlicht. Das zur selben Mediengruppe gehörende finnische Magazin 7 Päivää (7 Tage) verzichtete dagegen. Zur Begründung hieß es, in Finnland gälten ähnlich strenge Gesetze zum Schutz der Privatsphäre wie in Frankreich.

Die Fotos hatte ein Paparazzo während des Südfrankreich-Urlaubes von Kate und William geschossen. Nach der Erstveröffentlichung in der französischen Ausgabe des Magazins Closer waren die Aufnahmen auch in irischen und italienischen Blättern gezeigt worden. Die italiensiche Chi veröffentlichte sogar eine 28 Seiten lange Fotostrecke mit den intimen Aufnahmen. Der Irish Daily Star reagierte bereits mit der Suspendierung seines Chefredakteurs. Ein Gericht in Frankreich verbot Closer am Dienstag weitere Veröffentlichungen. Somit blieb der angedrohte Abdruck weiterer Fotos aus. Eine Strafanzeige gegen Unbekannt läuft. Außerdem musste das Magazin sämtliche Bilder an den Palast übergeben.

Wie das Online-Portal blick.ch berichtet, wird nun mit Hochdruck nach dem verantwortlichen Paparazzo gefahndet. Die Redaktion von Closer soll von der Polizei gestürmt worden sein, man habe nach Informationen gesucht, die zur Identität des Fotografen führen könnten. Laut Focus haben die Beamten eine französische Paparazza im Visier. Diese behauptete jedoch, Kate nur im Bikini abgelichtet zu haben. Mittlerweile ist sie untergetaucht - weil sie doch etwas verheimlicht? Auch einen mysteriösen Franzosen namens Jacques und einen schottischen Paparazzo sollen die Polizisten im Visier haben. Wer auch immer die intimen Bilder schoss, es wurde stark in die Privatsphäre des royalen Paares eingegriffen. Schätzungen zufolge muss der Verantwortliche aus mindestens 800 Meter fotografiert haben. Ihm droht sogar eine einjährige Haftstrafe.

dpa/msa

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