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Herzogin Kate muss sich jetzt den Nacktskandal stellen.

Herzogin zeigte ihren Busen "freiwillig"

Dänische Zeitung kündigt Kates Nacktfotos an

Kopenhagen - Herzogin Kate muss einen herben Rückschlag einstecken: Ein dänisches Wochenblatt kündigte die Veröffentlichung der Nacktfotos an. Der Chefredakteur begründete die Entscheidung.

Das dänische Wochenblatt Se og Hør will am Donnerstag die heftig umstrittenen Fotos mit der barbusigen britischen Prinzessin Kate abdrucken. Die vor allem mit royalem sowie anderem Promi-Klatsch gefüllte Zeitschrift kündigte die Veröffentlichung einen Tag vorab mit folgender Begründung an: „Unsere Leser lieben es, dem Leben berühmter Menschen und dem der Royals auch mit enthüllenden Geschichten zu folgen.“

Se og Hør will die Paparazzi-Fotos von einem Südfrankreich-UrlaubKates mit Ehemann Prinz William in einer 16-seitigen Sonderbeilage abdrucken. Die Online-Ausgabe des Blattes werde sie nicht zeigen, hieß es in der Ankündigung.

Chefredakteur Kim Henningsen meinte zur Veröffentlichung der Fotos gegen den erklärten Willen des britischen Hofes und ein gerichtliches Publikationsverbot in Frankreich: „Es liegt in unserer DNA, dass wir unterhalten und die Neugier unserer Leser befriedigen wollen.“ Deshalb sei es „immer relevant, wenn eine Herzogin und künftige Königin von England freiwillig ihren Busen in der Nähe einer öffentlichen Straße zeigt“.

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Nach der Erstveröffentlichung in der französischen Ausgabe des Magazins Closer wurden die Bilder auch in irischen und italienischen Blättern gezeigt. Im itlanienischen Magazin Chi erschien eine 28 Seiten lange Fotostrecke. Der Irish Daily Star hat mittlerweile seinen Chefredakteur suspendiert. Ein Gericht in Frankreich verbot Closer am Dienstag weitere Veröffentlichungen. Somit bleibt die Ankündigung der Chefredakteurin, weitere Fotos zu veröffentlichen, nur eine Drohung. Der Palast erstattete eine Anzeige gegen Unbekannt. Ein Strafverfahren könnte für die Verantwortlichen sogar eine Haftstrafe bedeuten. Währenddessen fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Fotografen.

dpa/msa

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