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In Singapur versucht Kate, sich nichts anmerken zu lassen.

Und der Chefredakteur provoziert den Palast

Kates Nacktfotos auf 28 Seiten veröffentlicht

Rom - Der Skandal um Oben-ohne-Fotos von Herzogin Kate spitzt sich immer weiter zu. Am heutigen Montag hat ein italienisches Magazin nachgezogen - mit einer 28 Seiten langen Fotostrecke.

Ein italienisches Klatschmagazin hat die Veröffentlichung von Oben-ohne-Fotos von Prinz Williams Frau Kate verteidigt. Seiner „bescheidenen Meinung“ nach sollte der Palast die Sache mit Humor nehmen, schrieb Alfonso Signorini, Chefredakteur des Magazins Chi, am Montag in einem Leitartikel. Statt auf die Medien wütend zu sein, „die nur ihr Recht, zu informieren, ausübten“, sollte das Königshaus den Bericht „mit typischem britischen Humor nehmen und sagen: 'Na und?'“, so Signorini.

Chi, das zum Medienimperium des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gehört, veröffentlichte am Montag eine 28-seitige Sonderausgabe über Kate und das britische Königshaus. Darin druckte das Magazin nicht nur 18 Paparazzifotos, die Kate beim Sonnenbaden teils ohne Bikinioberteil zeigen, sondern spekulierte sogar noch über die Echtheit der Oberweite. Die Fotos wurden bei einem Privaturlaub von Kate und William in Frankreich geschossen und zuerst im französischen Magazin Closer gedruckt. Das Paar klagt in Frankreich gegen die Veröffentlichung in der Zeitschrift, die auch zum Berlusconi-Imperium gehört. Am Dienstag wird die Entscheidung über eine einstweilige Verfügung gegen die weitere Veröffentlichung der Bilder gefällt.Silvio Berlusconi habe mit der Veröffentlichung nichts zu tun, schrieb seine Tochter Marina am Montag in der Zeitung „La Repubblica“, die das Mondadori-Verlagshaus leitet. Ihr Vater sei Politiker und habe andere Sorgen. Sie reagierte damit auf Kritik ihr Vater habe eine Verbreitung der Bilder nicht verhindert.

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Anwälte von William und Kate wollten am (heutigen) Montag vor einem Gericht im französischen Nanterre eine einstweilige Verfügung gegen Mondadori erreichen. Außerdem wollte das Paar Strafanzeige gegen den Fotografen der Oben-Ohne-Aufnahmen erstatten. Gegen Closer hat das britische Königshaus bereits ein zivilrechtliches Verfahren angestrengt. Darüber hinaus läuft mittlerweile eine Anzeige gegen Unbekannt. Ein Urteil könnte ungeahnte Folgen haben. Trotzdem kündigte jetzt auch eine dänische Zeitung die Veröffentlichung der intimen Bilder an. Währenddessen fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Fotografen.

Die Fotos von Kate wurden dem britischen Rundfunksender BBC zufolge auf dem Balkon des Feriendomizils des Neffens der Queen, Lord David Linley, im beliebten südfranzösischen Urlaubsgebiet Lubéron aufgenommen.

dapd

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