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Die Schauspielerin Kate Walsh schämt sich nicht, über ihre Angst zu sprechen. Foto: Jordan Strauss

"Grey's Anatomy"-Star

Kate Walsh spricht über Tumor-Diagnose

Die US-Schauspielerin hat schlimme Zeiten mitgemacht. Der bei ihr festgestellte Hirntumor soll so groß wie eine Zitrone gewesen sein, wie sich bei der Operation herausstellt. Zum Glück war er gutartig.

Los Angeles (dpa) - Zwei Jahre nachdem bei ihr ein Hirntumor entdeckt worden war, spricht "Greys Anatomy"-Schauspielerin Kate Walsh (49) erstmals über diese Zeit und was sich seither verändert hat.

"Meine Gesundheit kommt jetzt zuerst, ich musste meinen Lebensrhythmus ändern", sagte Walsh, die mit der Rolle der Dr. Addison Montgomery bekannt geworden war, dem Magazin "Cosmopolitan". Im Januar 2015 habe sie zu zunächst nur gemerkt, dass sie oft erschöpft gewesen sei, sagte Walsh. Ihrer Pilates-Lehrerin sei aufgefallen, dass ihr Körper oft nach rechts kippte. "Ich begann mehr Probleme mit der Wahrnehmung zu haben... Ich verlor den Faden, konnte Sätze nicht mehr beenden."

Im Juni 2015 war bei Walsh ein zitronengroßer Hirntumor gefunden worden, der sich nach einer OP als gutartig herausstellte. Die gesamte Situation sei ein absoluter Ausnahmezustand für sie gewesen, sagte die Schauspielerin. Nach der Operation habe sie sich neun Monate Auszeit genommen.

Die Rolle der Dr. Addison Montgomery habe sie nicht auf die Krankheit und Operation vorbereitet, sagte Walsh. "Ich war ein Angsthase. Im Krankenhaus habe ich mich gefühlt, als ob ich wieder sechs Jahre alt wäre." Im Fernsehen spiele sie eine taffe Ärztin, aber als Patientin habe sie sich sehr verletzlich gefühlt.

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