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Vitali Klitschko unterhielt sich bestens mit Kati Witt

Kati Witt und Klitschko-Brüder ausgezeichnet

Frankfurt/Main - Weltmeister, Olympiasieger und viel Prominenz aus Sport, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung hat sich am Sonntagabend beim Deutschen Sportpresseball in der Alten Oper in Frankfurt am Main vergnügt.

Die Klitschko-Brüder sind am Samstagabend für ihr soziales Engagement als “Sportler mit Herz“ ausgezeichnet worden. Der Ältere der beiden Boxer, Vitali, nahm die Ehrung auf dem Deutschen Sportpresseball in der Alten Oper in Frankfurt am Main entgegen. Sein jüngerer Bruder Wladimir saß gleichzeitig bei Thomas Gottschalks neuer Ausgabe von “Wetten, dass...“ in Leipzig.

Auf dem Sportpresseball, der am Samstag seinen 30. Geburtstag feierte, vergnügten sich diesmal rund 2.800 Gäste, darunter Eiskunstlaufstar Katarina Witt, die am späteren Abend noch als erste Frau mit dem Ehrentitel “Legende des Sports“ geehrt werden sollte.

Für den Titel “Sportler mit Herz“ konkurrierten die Klitschkos unter anderem mit Basketballer Dirk Nowitzki, Tischtennis-As Timo Boll, Biathletin Magdalena Neuner und der japanischen Fußball-Weltmeisterin Homare Sawa. Dafür, dass die Wahl auf die Klitschkos fiel, nannte der Frankfurter Flughafen-Chef Stefan Schulte für die Jury vor allem zwei Gründe: Die Rolle der beiden Boxer als Sonderbotschafter der UNESCO und vor allem ihre Stiftung, die benachteiligten Kindern in der Ukraine hilft.

Klitschko zeigte sich gerührt von der Auszeichnung und sprach von einer “großen Ehre“ für ihn und seinen Bruder. Beide würden nie vergessen, dass sie auf dem Weg zur Verwirklichung ihres eigenen Traums viel Unterstützung bekommen haben. “Nehmen und Geben“ sei ihre Devise, und sie wollten ihr denjenigen helfen, die wirklich Hilfe brauchen, den Kindern. Ihnen Sport zu ermöglichen, sei eine Alternative zu Straßenkriminalität, Alkohol und Drogen.

Vitali Klitschko erneuerte das seiner Mutter gegebene Versprechen, als Boxer nie gegen seinen Bruder anzutreten. Gleichzeitig versprach er, die beiden stünden weiter auf zwei Beinen: Sport und Politik. Die Ukraine gehöre zu Europa, und die beiden wollten alles tun, dass sich dies bald auch deutlicher im Wertesystem des osteuropäischen Landes niederschlage.

Stars von Gloria Gaynor bis Wolfgang Stumph

Im großen Saal der Alten Oper saßen Witt und Klitschko an einem Tisch mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) als Schirmherr des Balls, dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und anderen Ehrengästen. Der Deutsche Sportpresseball wird traditionell vom Verein Frankfurter Sportpresse ausgerichtet und stand diesmal unter dem Motto “Weltmeisterlich - der Ball bei Freunden“.

Noch vor dem Auftritt von Disco-Queen Gloria Gaynor als Stargast auf der Bühne tanzten die Ballbesucher ausgelassen auf dem Parkett. Unter ihnen waren Weltmeister, Olympiasieger und viel Prominenz aus Sport, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung. Zu den prominentesten Sportlern gehörten Hans-Jürgen Bäumler, Magdalena Brzeska, Heike Drechsler, Ariane Friedrich, Andy Möller, Ulrike Nasse-Meyfarth, Sven Ottke und Klaus Wolfermann. Die Politik vertraten neben Friedrich und Bouffier noch die CDU-Politikerin Dagmar Schipanski und fast das gesamte hessische Landeskabinett.

Aus dem Showbusiness glänzten etwa die Schauspieler Wolfgang Stumph, Marie-Luise Marjan und Dunja Raijter, Sängerin Sabrina Setlur, Fernsehgrößen wie Max Schautzer, Heike Maurer, Antje-Kathrin Kühnemann und Dunja Hayali sowie auch Exastronaut Ulf Merbold.

dapd

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